Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
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Gespannes grolle, denn einer von diesen Lannen verdankeich eS, daß ich den Grafen von Monte Christo gesehenhabe, und der erhabene Fremde erscheint mir, abgesehenvon den Millionen, über welche er verfügt, ein so selt-sames , ein so interessantes Problem, das ich um jedenPreis zn studiren gedenke, und müßte ich zu diesem Be-huf eine neue Spazierfahrt nach dem Gehölze mit IhrenPferden unternehmen.

Eduard hat den Unfall mit einem wunderbarenMuthe anSgehaltcn. Er ist ohnmächtig geworden, hatjedoch zuvor keinen Schrei auSgestoßcn und nachher keineThräne vergossen. Sie werden mir abermals sagen,meine Mutterliebe verblende mich; aber in diesem kleinen,so schwächlichen, so zarten Körper, wohnt eine eiserneSeele.

Unsere kleine Walentine läßt Ihrer Eugenie vielSchönes sagen; und ich umarme Sie von ganzem Herzen.

Heloise von Villefort.

N. S.Machen Sie doch, daß ich auf irgend eineArt mit dem Grafen von Monte Christo bei Ihnen zn-sammentrcffe; ich will ihn durchaus Wiedersehen. Uebri-genS hat mir Herr von Villefort versprochen, dem Gra-fen einen Besuch zu machen, und ich hoffe, er wird ihnwieder besuchen."

Noch an demselben Abend bildete das Ereigniß vonAutcnil den Gegenstand von allen Gesprächen: Alberterzählte es seiner Mutter, Chatcan-Nenand im Jockey-Club, Debray im Salon des Ministers, Bcauchampselbst sagte dem Grafen in seinem Journal Artigkeitendurch einen Artikel von zwanzig Zeilen, welcher den edel»Fremden zum Helden bei allen Frauen der Aristokratieerhob.

Viele Leute ließen sich bei Frau von Villefort ein-schreiben, um das Recht zu haben, ihren Besuch zu ge-eigneter Zeit zu wiederholen und dann aus ihrem Mundealle Einzelnhciten dieses pittoresken Abenteuers zu ver-nehmen.