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11/14 (1846)
Entstehung
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trag der Summen, deren ich bedürfen würde, nichtwußte."

Der Bangnicr glaubte, der Augenblick sei gekommen,die Oberhand zu gewinnen, warf sich in sein Fauteuilzurück und sprach mit einem stolzen, plumpen Lächeln:

Oh! mein Herr, fürchten Sic sich nicht, IhrenWunsch anszndrücken, Sie werden sich überzeugen, daßdie Kasse des Hauses Danglars, so beschränkt sic auchist, doch den ausgedehntesten Forderungen zu entsprechenvermag, und sollten Sie auch eine Million verlangen..."

Wie beliebt?"

Ich sage eine Million," wiederholte DanglarS mitdem Nachdruck der Gemeinheit.

Und was soll ich mit einer Million thyn?" entgeg»nete der Graf.Guter Gott! wenn ich nur eine Mil-lion gebraucht hätte, . . . einer solchen Erbärmlichkeitwegen würde ich mir nicht haben einen Credit ans Siceröffnen lassen! Eine Million habe ich stets in meinerBrieftasche oder in meinem Reisenecessaire."

Hiebei zog Monte Christo aus einem kleinen Carnet,worin seine Visitenkarten waren, zwei BonS an Porteur .auf den Staatsschatz, jedes von fünfmal hunderttausendFranken.

Einen Menschen wie Danglars mußte man todt j:schlagen und nicht ihm mit leichten Stichen zu Leibegehen. Der Kculcnschlag that seine Wirkung. Der Ban-guier wankte und hatte den Schwindel; er schaute MonteChristo mit zwei verdutzten Augen an, deren Stern sichfurchtbar erweiterte.

Gestehen Sic mir, daß Sic dem Hause Thomsonund French mißtrauen?" sagte Monte Christo.MeinGott, das ist ganz einfach, ich habe einen solchen Fallvorhergeschcn und, obgleich den Geschäften ziemlich fremd,meine Vorsichtsmaßregeln getroffen. Hier sind noch zweiBriefe, dem ähnlich, welchen Sie erhalten haben; dereine ist von dem Hanse Arnstein und Eskcles in Wien