zwei Patronen, welche die Schiffe befehligen, damit sienicht einschlafen."
„Und das Dampfboot?"
„Das in ChalonS ist?"
„Ja."
„Dieselben Befehle, wie für die Segelschiffe."
„Sehr wohl."
„So bald das Gut gekauft ist, muß ich Relais vonzehn zu zehn Stunden auf der Straße nach dem Nordenund auf der nach dem Süden haben."
„Euere Erccllenz kann auf mich bauen."
Der Graf machte ein Zeichen der Zufriedenheit, stiegdie Stufen hinab und sprang in seinen Wagen, der, vonden, herrlichen Gespann im Trabe fortgezogcn, erst vordem Hotel des Banquier anhiclt.
DanglarS führte eben den Vorsitz bei einer für Eisen-bahn-Angelegenheiten ernannten Commission, als man ihmden Besuch des Grafen von Monte Christo meldete. DieSitzung war übrigens beinahe zu Ende.
Bei dem Namen des Grafe» stand er auf und sprach,sich an seine College» wendend, von denen mehrere ehren-werthe Mitglieder der einen oder der andern Kammerwaren:
„Meine Herren, verzeihen Sie mir, wenn ich Sieverlasse, aber denken Sie sich, daß das Haus Thomsonund French in Nom einen gewissen Grafen von MonteChristo an mich adressirt und ihm zugleich einen nnbc-gränztcn Credit bei mir eröffnet. Es ist der possierlichsteScherz, den sich je meine Correspondenten im Auslandgegen mich erlaubt haben. Sie werden begreifen, dieNeugierde hat mich gepackt und hält mich noch fest;ich bin auch diesen Morgen bei dem angeblichen Grafenvorgefahren. Wäre er ein wirklicher Graf, so könnteer, wie Sie cinsehen werden, nicht so reich sein. DerHerr war nicht sichtbar. Sind die Manieren, welchesich der Meister Monte Christo erlaubt, Ihrer An-sicht nach nicht die einer Hoheit oder einer hüb-