Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
Seite
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fünfzig Jahren, der sich Muhe gab, wie c!» VierzigerauSzusehcn, streckte seinen Kopf durch den Schlag einesCoupst, auf dessen Füllung eine Baroncukroue gemaltwar, und schickte seinen Groom zum Concierge, um zufragen, ob der Graf von Monte Christo zu Hause wäre.

Mittlerweile betrachtete dieser Mann mit einerAufmerksamkeit , welche beinahe zur Unverschämtheitwurde, das Aeußere dcS Hauses, was man vomGarten erschauen konnte, und die Livree von einigenBedienten, welche bin- und hcrgingen. Das Auge die-ses Mannes war lebhaft, aber mehr verschmitzt, alsgeistreich: seine Lippen waren so dünn, daß sie, stattgegen Außen vorznspringen, in den Mund zurücktratcn;die Breite und das Hervorragen *dcr Backenknochen,ein untrügliches Zeichen der Schlauheit, daö Nieder-gedrückte der Stirne, die Aushauchung des Hinterhaup-tes, daS um ei» Bedeutendes nichts weniger als aristo-kratische Ohren überschritt, trugen dazu bei, für jedenPhysiognomiker einen beinahe zurückstoßcndcn Charakterdem Gesichte dieser Person zu verleihen, welche dagegensich in den Augen dcS gemeinen Volkes durch ihre pracht-vollen Haare, durch den ungeheuren Diamant an ihremHemde und das rothe Baud, das sich an ihrem Frackvon einem Knopfloch zum andern autdchntc, ungemeinempfahl.

Der Groom klopfte a» das Fenster deS Conciergeund fragte:

Wohut hier nicht der Herr Graf von MonteChristo?"

Seine Ercelleuz wohnt hier," antwortete der Con-cierge;aber . . .Er befragte Ali mit einem Blicke,

Ali inachte ein verneinendes Zeichen.

Aber?" sagte der Groom,

Aber Seine Ercellcnz ist nicht sichtbar," erwiedcrtcder Concierge,

Dann nehmen Sic diese Karte von meinem Ge-bieter, dem Herrn Baron von Danglars. Gcbcn Sie