Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
Seite
94
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Befehle rücksichtlich der Verschönerung und Eintheilnngder Zimmer; dann zog er seine Uhr und sagte zu demaufmerksamen Nubier:

Es ist halb zwölf Uhr. Hayde muß bald kommen.Hat man die französischen Frauen davon in Kcnntnißgesetzt?"

Ali streckte die Hand nach der für die schöne Grie-chin bestimmte Wohnung a»S, welche so abgesondertund durch eine Tapenthüre verborgen war. daß mandas ganze Haus besichtigen konnte, ohne zu vcrmuthen.daß es hier noch einen Salon und zwei bewohnte Zim-mer gab; Ali streckte also die Hand nach dieser Woh-nung aus. deutete die Zahl drei mit den Fingern seinerlinken Hand an. legte dann den Kopf auf dieselbe wie-der stach gemachte Hand, und schloß die Augen, alsschliefe er.

Oh!" sagte Monte Christo, der an diese Sprachegewöhnt war,es sind ihrer drei und sie warten imSchlafzimmer, nicht wahr?"

Ali bejahte, indem er den Kopf von oben nachunten bewegte.

Madame wird diesen Abend müde sein und ohneZweifel schlafen wolle»; veranlasse sie nicht zum Spre-chen; die französischen Kammerfrauen solle» ihre neueGebieterin nur begrüßen und sich dann zurückziehen; Duwachst darüber, daß die griechische Kammerfrau nicht mitden französischen Frauen verkehrt."

Ali verbeugte sich.

Bald hörte man den Hausmeister anrufcn; dasGitter öffnete sich. ein Wagen fuhr in die Allee undhielt vor der Freitreppe an. Der Graf ging hinab;

der Kutschenschlag war bereits offen; er reichte dieHand einer Frau, welche in einen großen, seidenenganz mit Gold gestickten, von ihrem Haupte hcrabfal-lenden Schleier gehüllt war. Die junge Frau nah»,die ihr dargebtoenc Hand, küßte sic mit ehrfurchtsvollerLiebe, und es wurden ein paar Worte voll Zärtlichkeit