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Christo von der Bank aufstehcnd, auf welcher er gesessenhatte, „sogar," fügte er ganz leise bei, „sogar, daß derStaatsanwalt nicht gestorben ist. Der Abbö Bnsoni hatWohl daran gcthan, Sie mir zuzuschicken. Sie habenebenfalls wohl daran gethan, mir Ihre Geschichte zu er-zählen, denn ich werde keine schlimmen Gedanken mehrin Beziehung ans Ihre Person haben. Doch was denbösen Benedetto betrifft: haben Sie nie seine Spur a»f-zufinden gesucht, haben Sie nie zu erfahren gesucht, wasans ihm geworden ist?"
„Me. Hätte ich gewußt, wo er wäre, so würdeich, statt zu ihm zu gehen, vor ihm geflohen sein, wievor einem Ungeheuer. Nein, glücklicher Weise habe ichnie irgend einen Menschen der Welt von ihm sprechenhören, und ich hoffe, er ist todt."
„Hoffen Sie das nicht, Bcrtuccio: die Schlechtensterben nicht so, denn Gott scheint sie unter seine Obhutzu nehmen, um Werkzeuge seiner Rache aus ihnen zumachen."
„ES mag sein," versetzte Bertuccio. „Ich bitte denHimmel nur, ihn nie mehr sehen zu müssen. Und nunwisse» Sie alles, Herr Graf," fügte der Intendant seinHaupt neigend bei: „Sie sind mein Richter hienieden,wie dies Gott dort oben sein mag.... Werden Sie mirnun nicht einige Worte des Trostes sagen?"
„Sie haben Recht, ich kann Ihnen sagen, was derAbbä Bnsoni sagen würde: Derjenige, welcher Siegeschlagen hatte, Villefort, verdiente eine Strafe fürdas, was er Ihnen gcthan, und vielleicht noch für et-was Anderes. Benedetto, wenn er lebt, wird, wie ichIhnen bemerkt habe, zu einer göttlichen Rache dienen.Sie aber haben sich in Wahrheit nur einen Vorwurfzu machen; fragen Sie sich, warum Sie das Kind,nachdem Sie cS dem Tode entrissen, nicht seiner Mutterzurückgcgeben haben; hierin liegt daö Verbrechen, Bcr-tuccio."
„Ja, Herr Graf, das ist das Verbrechen, denn ich