Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
Seite
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Clcrmont-Fcrrand, le Puy und NimeS znriickkommcn; erbat mich, wenn Ich etwas Geld hätte, es ihm durch einenWirth in NimeS, mit dem ich einiger Maßen in Verbin-dung stand, zukommcn zu lassen.

Schmuggler-Verbindung?"

Ei, mein Gott, mein Herr Graf, ma» muß dochleben."

Gewiß, fahren Sie fort."

Ich liebte meinen Bruder zärtlich, wie ich Ihnensagte, Ercellcnz, und war entschlossen, nicht ihm daö Geldzu schicken, sondern selbst zu bringen. Ich besaß etwatausend Franken, ließ fünfhundert davon Assunta, meinerSchwägerin, nahm die -andern fünfhundert und begab michauf den Weg nach NimeS. Es war dies etwas Leichtes,ich hatte meine Barke und auch eine Ladung zur See zumachen! Alles begünstigte mein Vorhaben.

Als aber die Ladung gemacht war, wurde der Windconträr, so daß wir vier oder fünf Tage arbeiteten, ohnein die Rhone cinlaufen zu können. Endlich gelang esu»S! wir fuhren bis Arles hinauf, ich ließ die Barkezwischen Bellcgarde und Bcaucairc, und schlug den Weg»ach NimeS ein."

Wir kamen an, nicht wahr?"

Ja, Herr Graf, entschuldigen Sie mich, aber ichsage, wie Euere Ercellenz sehen wir, nur durchaus noth-wendige Dinge. Es war die Zeit, wo die berüchtigtenMetzeleien im Süden statthattcn. Es fanden sich da einpaar Räuber, genannt Trestaillon, Truphemy und Graffan,die ans den Straßen alle diejenigen erwürgten, welchedes BonapartiSmus verdächtig waren. Ohne Zweifelhat der Herr Graf von diesen Ermordungen sprechenhören ?"

Auf eine unbestimmte Weise; ich war damals sehrferne von Frankreich. Fahren Sie fort."

Als ich nach NimeS kam, wadcte man buchstäblichim Blute, bei jedem Schritt stieß man auf Leichen; in