Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
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Begleiten Sie diesen Herrn," sprach der Graf zuVcrtnccio.

Der Intendant ging hinter dem Notar hinan?.

Kaum war der Graf allein, als er aus seiner Tascheein Portefeuille mit einem Schlosse zog, das er mit einemSchlüsselchen ögnete, welches er am Halse trug und nievon sich ließ.

Nachdem er einen Augenblick gesucht hatte, verweilteer bei einem Blättchen, worauf einige Notizen standen,verglich diese mit der auf dem Tische liegenden Verkaufs-acte, sagte seine Erinnerungen zusammen und sprach:

Auteuil, Nue de la Fontaine, Numero 30; so istcs; soll ich cs nun auf ein durch den religiösen Schreckenoder durch den körperlichen Schrecken entrissenes Geständ-nis, ankommen lassen? In einer Stunde werde ich übri-gens Alles erfahren?"

Bertuecio!" rief er, mit einem Hämmerchen mitbiegsamem Stiele ans ein Glöckchen schlagend, das einenscharfen, lange anhaltenden Ton von sich gab,Ber-tuccio !"

Der Intendant erschien auf der Schwelle.

Herr Bertuecio," sprach der Graf," sagten Sie mirnicht, Sie wären in Frankreich gereist?"

Ja, Erccllenz, in einigen Theile» von Frank-reich."

Sic kennen ohne Zweifel die Gegend von Paris?"

Nein, Erccllenz," antwortete der Intendant miteinem gewissen Nervenzittcrn, welches der Graf, ein Ken-ner von Bewegungen, mit Recht einer heftigen Unruhezuschrieb.

Es ist ärgerlich, daß Sic nie die Gegend von Parisbesucht haben," sagte er,denn ich will noch diesen Abendmein neues Gut in Augenschein nehmen, und wenn Siemich begleitet hätten, würden Sie mir ohne Zweifel nütz-liche Auskunft gegeben haben."

Nach Auteuil!" rief Bertuecio, dessen kupferfar-