Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
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man hatte den Grafen kommen sehen, und er wurde inParis, wie in Nom, wie überall, mit BlcheSschnelligkcitbedient. Der Kutscher fuhr also hinein, beschrieb denHalbkreis, ohne den Gang seiner Pferde im Geringstenzu hemmen, und die Näder krachten noch auf dem Sandeder Allee, als bereits das Gitter wieder geschlossen war.

Auf der linken Seite der Freitreppe hielt der Wagenan, zwei Männer erschienen am Schlage: der eine warAli, welcher seinem Herrn mit unglaublich treuherzigerFreude znlächelte und sich durch einen einzigen Blick vonMonte Christo bezahlt fand.

Der Andere verbeugte sich in Demnth und reichtedem Grafen den Arm, um ihm auSsteigcn zu helfen.

Ich danke, Herr Bertuccio," sagte der Graf leichtdie drei Stufen des Fußtrittes hinabspringend,derNotar?"

Er wartet im kleinen Salon, Ercellenz," antwor-tete Bertuccio.

Und die Visitenkarten, die Sie meinem Befehle ge-mäß stechen lassen sollten, sobald Sie die Nummer deSHauses wüßten?"

Es ist bereits geschehen, Herr Graf, ich war beidem besten Graveur des Palais Royal und ließ ihn diePlatte in meiner Gegenwart auSsühren, die erste abgezo-gene Karte wurde, wie Sie befohlen, dem Herrn BaronDanglarS, Deputirte», Nuc de la Chaussee dÄntin St. 7überbracht, die andern liegen auf dem Kamin des Schlaf-zimmers Euerer Ercellenz!"

Gut. Wie viel Uhr ist eS?"

Vier Uhr."

Monte Christo gab seine Handschuhe, seinen Hutund seinen Stock dem französischen Bedienten, welcheraus dem Vorzimmer des Grafen von Morcerf wegge-rannt war, um den Wagen herbei zu rufen, und gingdann in den kleinen Salon, geführt von Bertuccio, derihm den Weg zeigte.

In diesem Vorzimmer sind armselige Marmor-