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aus hebr. soböl), bunt (lat. pnnelvs), fein (franz. liifl, rund (franz. roncl), sicher(lat. ssourus), impfen (lat. iinpulurch, ordnen (lat. oräiinrrch, verdammen (lat.äuiunurö), proben und prüfen (lat. proburs, letzteres durch Vermittelung desfranz. prouvsr), ^umzingeln (lat. ein§6,-s). (Näheres darüber in der Zeitschriftdes Allg. D. 5p.-V. Nr. ^ 5. -U ff. und in meinem Mörterbuche von Ver-deutschungen 5. H f.) 5olche deutschgewordene Fremdausdrücke sind als eineschätzbare, wertvolle' Bereicherung unserer 5prache zu betrachten.
Air die cheißsporne der 5prachrcinigung ist also keine 5tätte im Sprach-verein. Dies ist von vornherein nachdrücklich betont und zu verschiedenen Malenmit voller Bestimmtheit wiederholt worden. Die Geschichte der Sprachreinigunghat gezeigt, daß allzugroßer Eifer der guten Sache nur schadet, daß Übertrei-bungen dem Fluche der Lächerlichkeit verfallen. Sicherlich ist ein guter Teil desErfolgs, welchen der deutsche Sprachverein im deutschen Volke gehabt hat,diesem maßvollen, besonnenen Vorgehen zuzuschreiben, nicht minder aber auchdem Bestreben des Vereins neben dem Aampfe gegen die entbehrlichen Fremd-wörter überhaupt daraus hinzuarbeiten, daß der Pflege der Muttersprachegrößere Aufmerksamkeit in unserem Volke zugewandt werde. Der Mißbrauchder Fremdwörter ist nicht die einzige Alage, welche die Freunde unserer Sprachezu erheben haben, es haben sich im Lause der Zeit vielerlei Mißstände undFehler im Deutschen bemerklich gemacht, die nachdrücklich bekämpft werdenmüssen. Solche Sünden wider den Geist unserer Sprache aufzudecken und da-durch das sprachliche Gewissen unseres Volks zu schärfen, sein Sprachgefühl zuverfeinern ist eine lhauptausgabe des Sprachvereins, und darum sind manche,welche sich nicht zu den eigentlichen Gegnern der Fremdwörter rechnen, eifrigeMitglieder desselben geworden.