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2. Theil, Die Geschichte der Glasmalerei Bd. 1 (1898) Die Frühzeit bis zum Jahre 1400
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denkmäler der herrlichen Klosterkirche dem kunstliebenden Besucherreichlichen Ersatz für diese Enttäuschung. Uebrigens ist das Glasgemäldeursprünglich wohl für ein rundbogiges Fenster bestimmt gewesen. AndereGlasgemälde des 13. Jahrhunderts, welche nicht mehr an ihrem ursprüng-lichen Orte stehen, werden unter ihrem heutigen Standorte ihre Be-schreibung finden, so die von Alpirsbach unter Stuttgart, vonWimpfen am Berg unter Erbach, von Wimpfen im Thal unterDarmstadt und Worms, von Dausenau und Arnstein unter Ko-blenz und Nassau (bezw. Cappenberg).

Lotz') berichtet über Maria-Buch bei Judenburg in Steiermark,dass sich dort Glasmalereien aus dem 13. Jahrhundert und noch spätereArbeiten erhalten hätten, darunter ein Wappen von 1496. DiesbezüglicheErkundigungen des Verfassers ergaben ein negatives Resultat.

Im Ostfenster der evangelischen Kirche St. Blasius zu Bopfingenin Württemberg sollen sich Reste friihgothischer Glasmalereien befinden'),deren Vorhandensein vom dortigen Pfarrer verneint wird.

Auf der Grenzscheide zwischen 13. und 14. Jahrhundert standendie heute verschwundenen Fenster aus der St. Lorenzkirche zu Ahr-weiler; sechs Medaillonbilder aus dem Leben des heil. Laurentius be-fanden sich ehemals in der Geerlingschen Sammlung 3 ); die ErläuterungenGeerlings wurden von Franz Hubert Müller 4 ) in mehrern Punktenberichtigt.

*) Lotz a. a. 0 . II, 268. Dort werden angeführt: Centralcommission Scheiger1S5S, 329 h Haas, Notizen 1851.

2 ) Lotz a. a. ( 3 . II, 62. Keppler, Dr. Paul. Württemberg^ Kirclil. Kunst-Alterthttmer 1888, Rottenburg S. 245.

3 ) Geerling Chr., Sammlung von Ansichten alter enkaustisclier Glasgemäldeaus den verschiedensten Epochen. Zeichn. u. M. II. Fuchs, Sieberg & A. Wünsch,1827; mit 12 farbigen Tafeln.

4 ) Müller Dr. F. H., Beiträge zur teutschen Kunst und Geschichtskundedurch Kunstdenkmale etc. Mit 40 theils illum. Abbildungen 1837. S. 53 u. ff.

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