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Der Mysticismus.
schönes Zimmer im Schlosse an und in der Nacht zwingt sieden König, der sich lange sträubt, mit ihr in das ZimmerMaleines einzudringen, wo sie der Prinzessin eine Schnur umden Hals legt und sie erwürgt. Dabei geschehen Zeichenund Wunder: es stürmt und tobt, ein Komet erscheint, einSchloßflügel stürzt ein, ein Wald geht in Flammen auf,Schwäne fallen verwundet aus der Luft herab u. s. w.
Am nächsten Morgen wird die Leiche der Prinzessin Ma-leine entdeckt, König Hjalmar, den die Mordnacht des letztenNestes seines Verstandes beraubt hat, verräth das Geheimnißder Thäterschaft, Prinz Hjalmar erdolcht darauf Königin An-na und sticht sich selbst die Klinge ins Herz, worauf dasStück so schließt:
„Die Amme. Kommen Sie, mein armer Herr.
Der König. Mein Gott! Mein Gott! Sie wartet jetzt an denStaden der Hölle.
Die Amme. Kommen Sie! Kommen Sie!
Der König. Ist Jemand hier, der vor den Verwünschungen derTvdten Angst hat?
Angns. Ja, Herr, ich.
Der König. Nun gut. Drücken Sie ihnen die Augen zu und gehen wir.
Die Amme. Ja, ja, kommen Sie, kommen Sie.
Der König. Ich komme, ich komme. O, o! Wie allein ich jetzt
sein werde! Ich bin jetzt im Unglück bis über die Ohren. Mit 77 Jahren.Wo sind Sie?
Die Amme. Hier, hier.
Der König. Sind Sie mir nicht böse? Wir gehen frühstücken.Bekommen wir Salat? Ich möchte ein wenig Salat haben.
Die Amme. Ja, ja, Sie sollen Salat haben.
Der König. Ich weiß nicht warum, ich bin heute ein wenig traurig.
Mein Gott! mein Gott! wie unglücklich doch die Tobten aussehen! (Ab
mit der Amme.»
Angus. Noch eine solche Nacht und wir werden alle weiß sein.(Alle ab, mit Ausnahme der sieben Begumen, die das Miserere anstimmen,indem sie die Leichen aufs Bett tragen. Die Glocken verstummen Manhört draußen die Nachtigallen. Ein Hahn springt auf die Fensterbankund kräht. Ende.)"