Der Mysticismus.
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wurde und mit ihrer erwachsenen Tochter Uglyane und ihremkleinen Sohne Allan (auch hier ist dem Dänen systematisch einschottischer Name beigelegt) bei König Hjalmar Gastfreund-schaft gefunden hat. Königin Anna hat dem alten Manneden Kopf verdreht. Sie ist seine Buhlin geworden, beherrschtihn vollständig und macht ihn siech an Leib und Seele. Siewill, daß sein Sohn ihre Tochter heirate. Hjalmar ist ver-zweifelt über den Verfall seines Vaters. Er verabscheutseine Stiefmutter zur linken Hand und schaudert vor dem Ge-danken einer Ehe mit Uglyane. Er glaubt Maleine in demKriege zusammen mit ihren Eltern getödtet, kann sie aber nochnicht vergessen.
Maleine ist mittlerweile mit ihrer Amme durch eine ArtZauberwald und durch ein unverständliches Dorf gewandert,wo sie mit Bettlern, Landstreichern, Bauern, alten Frauenu. s. w. allerlei unheimliche Begegnungen hat und',seltsame Re-densarten austauscht, und gelangt in das Schloß Hjalmars,wo Niemand sie kennt, wo sie aber trotzdem sofort als Hofda-me der Prinzessin Uglyane angestellt wird.
An einem Abend entschließt sich Prinz Hjalmar dennoch,sich Uglyane zu nähern, und er gibt ihr zu diesem Zwecke einStelldichein im nächtigen Schloßparke, nicht ein geheimes,sondern so zu sagen ein amtliches, ein Verlobungs-Stelldichein,zu dem er mit Einwilligung seines Vaters, sie mit Zustimmungihrer Mutter gehen soll. Maleine verhindert es, indem sie dersich prächtig kleidenden und schmückenden Uglyane sagt, PrinzHjalmar sei in den Wald gegangen und werde nicht kommen.Sie geht dann selbst in den Schloßpark und gibt sich dempünktlich erscheinenden Hjalmar zu erkennen. Er führt sieentzückt seinem Vater zu, sie wird von ihm als künftige Schwie-gertochter begrüßt, von Hjalmars Verlobung mit Uglyane istnicht mehr die Rede. Königin Anna beschließt, sich der Stö-rerin zu entledigen. Sie thut zuerst freundlich und weist ihr ein