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1 (1892)
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Der Mysticismus.

Pilger, ein Krüppel, Bettler, Landstreicher, eine alte Frau,sieben (die mystische Zahl!) Beguinen u. s. w.

Man beachte die Namen, die Maeterlinck seinen Figurengibt. Als Blame weiß er sehr gut, daß Hjalmar nicht hol-ländisch, sondern nordisch, daß Angus schottisch ist. Aber erbegeht die Verwechselung absichtlich, um die deutlichen Umrisse,mit denen er die Gestalten zu umfahren scheint, indem er sieals »Könige von Holland" bezeichnet, wieder zu verwischen,um sie von dem festen Boden, auf den er sie zu stellen vorgibt,wieder loszulösen und ihre Koordinaten, die ihnen einen Platzin Raum und Zeit anweisen, aufzuheben. Sie sollen zwarKleider tragen, Namen haben und einen Menschenrang ein-nehmen, aber doch nur Schatten und Gewölk sein.

König Hjalmar kommt mit Prinz Hjalmar auf das Schloßdes Königs Marcellus, um für den Prinzen die Hand derPrinzessin Maleine zu verlangen. Die beiden jungen Leutesehen einander zum erstenmal und nur einige Augenblicke lang,verlieben sich aber gleich in einander. Beim Festmahl zuEhren des Königs bricht ein Streit ans, über den wir nichtsNäheres erfahren, König Hjalmar wird schwer beleidigt, schwörtRache und verläßt wüthend das Schloß. Im Zwischenakt über-zieht Hjalmar Marcellus mit Krieg, tödtet ihn und seine FrauGodelive und macht sein Schloß und seine Stadt dem Erd-boden gleich. Prinzessin Maleine und ihre Amme wurden beidieser Gelegenheit wie, warum und von wem wird nichtverrathen in ein gewölbtes Thurmgemach eingemauert, dochreißt die Amme durch dreitägige Arbeit mit ihren Finger-nägeln einen Stein aus der Mauer los und die beiden Frauengelangen ins Freie.

Da Maleine Hjalmar liebt und ihn nicht vergessen kann,machen sie sich auf den Weg nach seines Vaters Schlosse. InKönig Hjalmars Schlosse geht es arg zu. Da haust KöniginAnna von Jütland, die von ihren Unterthanen vertrieben