Der Mysticismus.
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besondere Befähigung zur Malerei entspringt," wegen ihrer hef-tigen geistigen Erregung.
Wagner als Musiker ist gerade von Musikern sehr starkangefochten worden. Er legt hierfür selbst Zeugniß ab.^)„Daß ich kein besonderer Musiker sei, glaubten beide Freunde"(Ferd. Hiller und R. Schumann) „bald herausbekommen zuhaben. Somit schien ihnen mein Erfolg in den von mir selbstverfaßten Texten begründet zu sein." Mit anderen Worten:die alte Geschichte; die Musiker hielten ihn für einen Dichterund die Dichter für einen Musiker. Es ist natürlich bequem,nachträglich, da Wagner den Erfolg für sich hatte, die ab-sprechenden Urtheile von Männern, die zugleich hervorragendeFachleute und Wagners aufrichtige Freunde waren, damit zuerklären, daß Wagners Richtung zu neu gewesen sei, um vonihnen sofort gewürdigt oder auch nur begriffen werden zukönnen. Diese Deutung trifft aber gerade bei Schumannschwerlich zu, denn er war ein Freund aller Neuerungen, undKühnheiten, auch von seinen eigenen verschiedene, gefielenihm eher als sie ihn abstießen. Rubinstein?) macht nochheute gegen Wagners Musik starke Vorbehalte und unterden ernst zu nehmenden zeitgenössischen Musikkritikern, diedas Entstehen, Wachsen und Triumphiren des Wagner-Dienstes als Zeugen miterlebt haben, blieb Hanslick sehr langeabsprechend, bis er schließlich, nicht eben sehr tapfer, vor demübermächtigen Fanatismus der wagnertollen Hysteriker dieFlagge strich. Was Nietzsche (im „Fall Wagner") gegen Wag-ner als Musiker sagt, ist belanglos, da die Verleugnungs-Bro-schüre ganz so wahnwitzig delirirend ist wie die Verhimmelungs-Broschüre („Wagner in Bayreuth"), die ihr zwölf Jahre frü-her voraufgegaugen War.
Wagner, Ges. Schriften. 10. Band S. 222.
2) kudinstsin, Llusioiens modernes, llftadnit dn russs xnr Ll.Oslinss. Paris, 1892.
Nordau, Entartung.
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