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1 (1892)
Entstehung
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284
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Der Mysticismus.

friedigendstcn Erhöhung." (S. 91.)Wie ein zweiterPrometheus, der aus Thon Menschen bildete, hatte Beethovenaus Ton sie zu bilden gesucht. Nicht aus Thon oder Ton,sondern aus beiden Massen zugleich sollte aber der Mensch, dasEbenbild des Lebensspenders Zeus erschaffen sein." Besondersaber sei auf diese erstaunliche Stelle hingewiesen: (S. 103.)Ge-stattete es uns die Mode oder der Gebrauch, die ächte und wahreSchreib- und Sprechart tickten für dichten wieder aufzunehmen,so gewännen wir in den zusammengcstellten Namen der dreiurmenschlichen Künste Tanz-, Ton- und Tichtkunst, ein schönbezeichnendes sinnliches Bild von dem Wesen dieser dreieini-gen Schwestern, nämlich einen vollkommenen Stabreim. . .Bezeichnend wäre dieser Stabreim besonders aber auch wegender Stellung, welche dieTichtkunst" in ihm einnähme: alsletztes Glied des .Reimes schlösse sie nämlich diesen erst wirklichzum Reime ab n. s. w."

Wir gelangen jetzt zu dem Mystizismus Wagners, deralle seine Werke durchdringt und eine der Hauptursachen seinerWirkung auf die Zeitgenossen, wenigstens außerhalb Deutsch-lands, geworden ist. Obschon er durch und durch ungläubigist und häufige Ausfälle auf die positiven Religionen, ihreLehren und ihre Priester macht, sind ihm doch aus einerKindheit, die er in einem Luftkreise christlich-protestantischerGesinnungen und Glaubensübungen verlebte, Vorstellungen undGefühle lebendig geblieben, die er in seinem entarteten Geistespäter wunderlich umarbeitete. Diese Erscheinung, daß inmittender späteren Zweifel und Verneinungen die früh erworbenenchristlichen Anschauungen fortdauern, als ein immer thätigerGährstoff wirken, das ganze Denken cigenthümlich verändernund dabei selbst mannigfache Zersetzungen und Mißgestaltungenerleiden, können wir in verworrenen Köpfen häufig beobachten.Wir werden sie zum Beispiel auch bei Ibsen antreffen. AmGrunde aller Dichtungen und theoretischen Schriften Wagners