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Dcr Mysticismus.
Ansichten über die Wissenschaft künstlerisch zu verkörpern. Erthat dies in dem Lustspiel „Die Früchte der Bildung." Wo-rüber spottet er nun da? Ueber armselige Dummtopfe, die anGeister glauben und voll Todesangst den Bakterien nachspüren.Spiritismus und die aus schlecht verstandenen Tagesneuig-keiten politischer Zeitungen geschöpften Anschauungen ungebil-deter Weltlente von den krankheiterregenden Kleinlebewesensind ihm die Wissenschaft und gegen sie richtet er die Pfeileseiner Satire I
Die wirkliche Wissenschaft braucht gegen Angriffe dieserArt nicht vertheidigt zu werden. Ich habe bereits bei derWürdigung dcr Vorwürfe, welche die neokalholischen Symbo-listen und ihre kritischen Gönner gegen die Natnrforschnng er-heben, den Nachweis geführt, daß alle diese Redensarten ent-weder kindisch oder unehrlich sind. Die Beschuldigung der Un-ehrlichkeit ist Tolstoi gegenüber nicht am Platze. Er glaubt,was er sagt. Kindisch sind seine Beschwerden und Spöttereienaber allerdings. Er spricht von der Wissenschaft wie der Blindevon den Farben. Er hat sichtlich keine Ahnung von ihremWesen, ihren Aufgaben, ihren Methoden und den Gegenstän-den, mit denen sie sich beschäftigt. Er gleicht Bouvard undPscnchet, den beiden Idioten Flauberts, die, gänzlich un-wissend, ohne Lehrer und Führer, wahllos eine Anzahl Bücherdurchblättern, sich einbilden, aus diese spielende Weise positivesWissen erworben zu haben, dieses mit der Ahnungslosigkeiteines abgerichteten Krnboys anzuwenden suchen, selbstverständ-lich eine haarsträubende Dummheit nach der andern begehenund sich dann berechtigt glauben, auf die Wissenschaft zu schim-pfen und sie für eitel Thorheit und Betrug zu erklären. Flau-bert rächte sich für die Albernheit seiner eigenen Versuche,die Wissenschaft zu erobern, wie ein Lieutenant eine Tingel-tangel-Sängerin erobert, indem er Bouvard und Pacuchcttheerte und federte; Tolstoi kühlte sein Müthchen an der Wis-