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1 (1892)
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Der MysticiSmus

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der Mann Lust habe durch de» weiblichen Reiz. . ." Undin der ErzählungEheglück"') setzt er ebenfalls auseinander,daß Mann und Frau, auch wenn sie einander aus Liebeheiraten, in der Ehe Feinde werden müssen und es ganzzwecklos sei, eine dauernde Pflege der ursprünglichen Gefühlezu versuchen.

Zu widerlegen braucht man wohl eine Theorie nicht, dieallen Erfahrungen, allen Beobachtungen der Natur, allen ge-schichtlich gewordenen Einrichtungen und Gesetzen Hohn sprichtund bewußt den Zweck hat, die Menschheit zu vernichten.Der Gedanke, gegen sie mit Eifer anzukämpfen, konnte nurMenschen kommen, die selbst mehr oder weniger gestört sind.Für den Geistesgesunden genügt es, sie in deutliche Worte zufassen. Sie ist dann sofort als das erkennbar, was sie ist:als Wahnsinn.

Der große Feind ist für Tolstoi die Wissenschaft. InMeine Beichte" wird er nicht müde, sie anzuklagen und zuverspotten. Sie dient nicht dem Volke, sondern den Regierungenund den Kapitalisten. Sie beschäftigt sich mit so müßigen undeiteln Dingen wie Untersuchung des Protoplasmas undSpektralanalyse, hat aber noch nie an etwas Nützliches ge-dacht, z. B.wie Beil und Beilstiel am Besten anzufertigensind, wie eine gute Säge beschaffen sein muß, wie man gutesBrod backen kann, welche Mehlgattung sich dazu am besteneignet, wie der Sauerteig zu behandeln, der Backofen zu bauenund zu Heizen ist, welche Speisen und Getränke die gesundesten,welche Pilze genießbar sind u. s. w." Er hat mit diesen Beispielen,nebenbei bemerkt, besonderes Unglück, denn mit allen Gegenstän-den, die er aufzählt, beschäftigt sich tatsächlich jeder Anfänger inden Wissenschaften der Hygiene und der Mechanik. Wie es seinerDichternatur entsprich:, hat er den Drang gehabt, auch seine

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