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1 (1892)
Entstehung
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247
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Der Mysticismus.

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nichts merken. Der Fürst bestellt Champagner. Der Sängertrinkt ohne rechte Lust und ohne Vertrauen. Er plaudert vonseinem Leben und sagt plötzlich:Ich weiß, was Sie wollen.Sie wollen mir einen Rausch beibringen und dann sehen, wasaus mir wird." Nechljudow ärgern die spöttischen und frechenMienen der Diener, er springt auf und geht mit seinem Gastin den feinen Speisesaal zur Rechten, der für die vornehmenLeute bestimmt ist. Er will hier und nirgends anders be^dient werden. Die anwesenden Engländer verlassen entrüstetden Raum, die Kellner sind bestürzt, wagen aber nicht, demzornigen russischen Fürsten entgegenzutreten,der Sängermachte ein ganz jämmerliches, erschrecktes Gesicht und bat mich,weil er offenbar nicht verstand, warum ich im Zorne sei undwas ich wollte, sobald als möglich sortzugehen." Das kleineMännleinsaß halb todt, halb lebendig" neben dem Fürstenund war sehr glücklich, als Nechljudow es endlich entließ.

Man beachte, wie unerhört absurd Fürst Nechljudow sichvom Anfang bis zum Ende benimmt. Er ladet den Sängerzu einer Flasche Wein ein, obschon er sich, wenn er denschwächsten Schimmer von gesundein Menschenverstände besäße,sagen müßte, daß dem armen Teufel ein warmes Abendbrod odernoch besser ein Fünffrankenstück sehr viel nöthiger und nützlicherwäre als eine Flasche Wein. Der Säuger schlägt vor, ineine bescheidene Kneipe zu gehen, wo er sich wohl fühlenwürde. Der Fürst schenkt diesem natürlichen, verständigenWunsche nicht die geringste Beachtung, sondern schleppt denarmen Teufel in einen vornehmen Gasthof, wo er sich mitseiner schlechten Kleidung unter dem Kreuzfeuer frecher undhöhnischer Kellnerblicke äußerst unbehaglich fühlt. Daran lehrtsich der Fürst nicht, sondern bestellt Sekt, an den der Sängernicht gewöhnt ist und der ihm so wenig Freude macht, daßer aus den Gedanken kommt, der vornehme Wirth wolle sicheinen Spaß mit ihm machen, ihn betrunken sehen. Nechljudow