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Der Mysticismus.
Lichtschimmer erweicht, um die Paroxysmen zu überwinden."(Der Leser würdigt hoffentlich diese Wortverbindungen.) „Inder Fülle der Ovationen sind die Blechinstrumente roth, dieFlöten gelb, die das Kindliche laut werden lassen und überdas Leuchten der Lippen erstaunt sind. Und, Taubheit der Erdeund des Fleisches, einfache Zusammenfassung der einzig ein-fachen Tonwerkzeuge, die ganz schwarzen Orgeln jammern..."Ein anderer Symbolist, der zahlreiche Bewunderer zählt,Francis Poictevin, lehrt uns in „Darniers KonZas" die Ge-fühle kennen, die den Farben entsprechen: „Das Blau geht,ohne besondere Leidenschaft, von der Liebe bis zum Tode, oderrichtiger, es ist ein verlorenes Aeußerstes. Von Türkisen-Blauzu Indigo, geht man von schamhaften Ausströmungen zu denletzten Verheerungen."
Die „Verständnißvollen" waren natürlich sofort zur Handund stellten eine wissenschaftlich sein sollende Theorie des„Jarbenhörens" aus. Bei manchen Personen sollen TöneFarben-Empfindungen erwecken. Nach den einen wäre diesein Vorzug, der besonders fein organisirtcn, nervösen Naturenznkäme, nach anderen würde es auf einer zufälligen, nichtnormalen Verbindung des optischen und des akustischen Zen-trums im Gehirn durch Nervenfasern beruhen. Diese ana-tomische Erklärung ist völlig willkürlich und durch keine That-sache bewiesen. Aber das Farbenhören selbst steht keineswegs fest.Das bisher vollständigste Buch über diesen Gegenstand, dessenVerfasser der französische Augenarzt Suarez de Mendoza istZ)faßt alle vorliegenden Beobachtungen über diese angebliche Er-scheinung zusammen und glaubt, sie folgendermaßen umschreibenzu können: „Sie ist die Fähigkeit der Gesellung von Tönenund Farben, durch welche jede objektive Gehörswahrnehmungvon genügender Stärke, ja selbst deren Erinnerungsvorstellung,
Or. k. SuLrsr: cks LIslläosL, I/auückiou eolorSs; ätuäs surIss baus868 88U8Ltioii8 88oou<Iaire8 xb^8ioloZ:i<ine8. Paris, 1892.