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Der Mysticismus.
Tagen des Stosfmangels ihnen Artikel widmeten, doch nur,um sich über sie lustig zu machen. Das war Alles, was dieSymbolisten brauchten. Spott oder Lob, wenn man sich nurmit ihnen beschäftigte. Nun waren sie im Sattel und zeigtensofort, daß sie unvergleichliche Zirkusreiter waren. Sie be-mühten sich, selber in die größeren Zeitungen Eingang zu fin-den, und gelang es einem von ihnen, wie dem Schmied vonJüterbock in dem bekannten Märchen, seine Mütze durch dieunvorsichtig geöffnete Thürspalte in eine Redaktion zu werfen,so folgte er mit Haut und Haaren nach, bemächtigte sich desPlatzes und gestaltete ihn im Handumdrehen in eine Partei-veste der Symbolisten um. Alles kam ihnen bei dieser Tak-tik zustatten: die Zweiselsucht und Gleichgiltigkeit der voll-
ständig ausgebrannten Pariser Redakteure, die gar nichts ernstnehmen, weder einer Begeisterung noch eines Widerwillensfähig sind und nur den einen Geschästsgrundsatz kennen: Lärmmachen, Neugierde erwecken, den Anderen mit etwas Neuem,Verblüffendem zuvorkommen; die Kritiklosigkeit und Mauläffereides Publikums, das Alles gläubig nachbetet, was ihm feineZeitung mit wichtiger Miene vorschwatzt; die Feigheit und Liebe-dienerei der Kritiker, die eine geschlossene, zahlreiche Gruppevon rücksichtslosen jungen Leuten vor sich fanden, vor ihrengeballten Fäusten und drohenden Augen Angst bekamen undsich nicht getrauten, mit ihnen anzubinden; die niedrige Schlau-heit der Streber, die gute Geschäfte zu machen hofften, wennsie auf das Steigen der Antheilscheine des Symbolismusfpekulirten. So wirkten die schlechtesten und verächtlichstenEigenschaften der Redakteure, der Kritiker, der erfolggie-rigen Schriftsteller und der Zeitungsleser zusammen, umdie Namen der Stammgäste des „Francois I." bekannt, zumTheil sogar berühmt zu machen und in sehr vielen Schwach-köpfen beider Welten die Uebcrzeugung zu erwecken, daß ihreRichtung das Schriftthum der Gegenwart beherrscht und alle