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Der MysticismuS.
Gesicht geschleudert worden war, wie ein Abzeichen der Empörunggegen die Kritik an den Hut. Bald aber wurden die Stamm-gäste des „i^rantzois I." ihres Namens müde» und Moreaserfand für sie die Bezeichnung „Symbolisten", unter der sieallgemein bekannt wurden, während eine besondere, kleinereGruppe, die sich von den „Symbolisten" abspaltete, die Be-nennung „Osea-äonis" weiter beibehielt.
Die „Symbolisten" sind ein ausgezeichnetes Beispiel jenerBauden-Bildung, die wir als Eigentümlichkeit der Entartetenkennen gelernt haben. Sie hatten alle Kennzeichen der Dege-nerirten und Schwachsinnigen mit einander gemein: die maß-lose Eitelkeit und Selbstüberschätzung, die starke Emotivität,das verworrene, unzusammenhängende Denken, die Schwatzsucht(„Logorrhöe" der Jrrenheilkunde), die vollkommene Unfähigkeitzu ernster, anhaltender Arbeit. Manche von ihnen hatten dieMittelschule erledigt, andere nicht einmal diese. Alle warenvon tiefer Unwissenheit und da sie aus Willensschwäche, ausUnvermögen zur Aufmerksamkeit auch nicht im Stande waren,systematisch etwas zu lernen, so überredeten sie sich nach einemwohlbekannten psychologischen Gesetze, daß sie alles positive Wissenverachteten und nur das Träumen und das Errathen, die „In-tuition" für menschenwürdig hielten. Einige von ihnen, wie Morestsund Guaita, der später „Magier" wurde, lasen ohne Methode aller-lei Bücher, die ihnen bei den „Bouquinisten" des Quais geradein die Hand fielen, und trugen den Kameraden die aufgeschnapptenLesefrüchte mit großartigen und geheimnißvollen Redensartenvor. Die Hörer bildeten sich dann ein, daß sie sich einem ange-strengten Studium Hingaben, und auf diese Weise erlangten siejenen Bildungströdel, den sie dann in ihren Artikeln und Bro-schüren auskramten und in welchem der geistig gesunde Leser mitheiterm Erstaunen die Namen Schopenhauer, Darwiu, Taine,Renan, Shelley, Goethe antrifft, welche zur Bezeichnung form-loser, unerkennbarer Abfälle, eines Kehrichts unverdauter Brocken