Der Mysticismus.
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^sars." Diese Zeitrechnung ist echt mystisch. Sie bedeutetnämlich gar nichts. Vielleicht stellt sich Rossetti vor, daß eseine höhere Einheit gebe, zu welcher sich das einzelne Jahrso verhielte wie ein Tag zu einem Jahr, daß also 365 Jahreeine Art Jahr höherer Ordnung ausmachen würden. Miteinem „Jahr von ^Jahren" wären also 365 Jahre gemeint.Da Rossetti diesen Gedanken aber nur unvollständig und ver-schwommen bildet, so drückt er ihn auch nicht entfernt soverständlich aus, wie er hier ausgesprochen ist.
„Es war an der Ringmauer von Gottes Hause, daß siestand; von Gott über die leere Tiefe gebaut, die nichts An-deres ist als der Anfang des Raumes; so hoch, daß sie, vondort niederschauend, kaum die Sonne erblicken konnte. DasHaus liegt im Himmel, jenseits der Aetherslut, als eine Brücke.Unterhalb kräuseln die Gezeiten von Tag und Nacht die Leeremit Flamme und Dunkelheit bis tief hinab, wo diese Erdewie eine grillenhafte Motte dahinfährt. Rings um sie sprachenLiebende, die inmitten der Zurufe unsterblicher Liebe eben wiederzusammengekommen waren, immer und immer untereinanderihre verzückten neuen Namen aus. Und die zu Gott empor-steigenden Seelen gingen wie dünne Flammen neben ihr vor-bei. . . Bon dem festen Himmelsorte ans sah sie die Zeitwie einen Puls wild durch alle Welten beben."
Ich überlasse es dem Leser, sich alle Einzelheiten dieserBeschreibung vorzustellen und sie zu einem Gesammtbilde zuvereinigen. Wenn ihm dies trotz redlicher Anstrengung nichtgelingt, so sage er sich ruhig, daß es nicht seine, sondern Nos-settis Schuld ist.
Die äauaoisöl beginnt zu sprechen. Sie wünscht, derGeliebte wäre schon zu ihr gekommen. Denn kommen wirder ja. „Wenn um sein Haupt der Strahlenkranz befestigt ist"(das gräßlich prosaische Wort „oiinAs" gestattet keine edlereUebersetznng), „und er weiß gekleidet ist, will ich ihn bei der