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1 (1892)
Entstehung
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Der Mysücismus.

schwachen doch gänzlich verschieden. Das bezichungsvolle Wort,das jener anwendet, hat an sich einen verständigen Sinn; esist ferner geeignet, in jedem gesunden Menschen Emotionen zuerregen; die erregten Emotionen beziehen sich endlich auf denGegenstand des Gedichtes. Ein Beispiel wird dies klar machen.Uhland singt dasLob des Frühlings" mit diesen Worten:Saatcngrün, Veilchenduft,

Lerchenwirbel, Amselschlag,

Sonnenregen, linde Lust.

Wenn ich solche Worte singe,

Braucht es dann noch große Dinge,

Dich zu Preisen, Frühlingstag?"

Jedes Wort der ersten drei Verszcilcn schließt eine sach-liche Vorstellung in sich. Jedes von ihnen erweckt in einemnatürlich empfindenden Menschen Frohgcfühle. Diese Gefühlezusammen geben die Stimmung, mit welcher das Erwachen desFrühlings die Seele erfüllt, und sie zu erwecken war geradedie Absicht des Dichters. Wenn dagegen Rossetti die mystischenZahlendrei" undsieben" in die Schilderung seinereiaino^ol"hineiuslicht, so bedeuten diese Zahlen an sich gar nichts; siewerden ferner in einem geistig gesunden Leser, der an mystischeZahlen nicht glaubt, gar leine Emotion Hervorrufen; aber selbstbei dem entarteten und hysterischen Leser, auf den die KabbalaEindruck macht, werden die von den heiligen Zahlen erregtenEmotionen sich nicht auf den Gegenstand des Gedichtes, nämlichdie Erscheinung einer verstorbenen Geliebten, beziehen, andernhöchstens eine allgemeine Gemüthsbeweguug Hervorrufen, dievielleicht entfernt auch deräanrorol" zu Gute kommen mag.

Doch fahren wir in der Zergliederung des Gedichtes fort.Dem seligen Fräulein scheint es, daß es erst einen Tag langeine von Gottes Chorsäugerinen sei; den Hinterbliebenen hatdieser eine Tag tha'sächlich zehn Jahre bedeutet.Einem warer zehn Jahre von Jahren."To ono, it is ton ^oars ob