kill äs Lieels.
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wordene Bilder der unausstehlichen Engländerin Kate Greenaway,die durch ihre Ehelosigkeit zum Verzicht auf die Mutter-freuden verurtheilt ist und deren unterdrückte und in Folgedessen naturwidrig entartete Kinderliebe in greulich mauierirtenZeichnungen Befriedigung sucht, welche Kinder in den lächer-lichsten Verkleidungen zeigen und geradezu eine Entehrung derheiligen Kindheit darstellen. Dieser Knirps ist von Kopf bisFuß blutroth in die Tracht eines mittelalterlichen Henkersgekleidet, jenes vierjährige Mädchen trägt einen Cabriolet-Hut von Urgroßmutterform und schleift einen Staatsmantelaus schreiend gefärbtem Sammt nach, ein anderes Würmchen,das sich noch kaum auf den Wackelbeinchcn halten kann, stecktim schoppärmeligen, knrzleibigen, langschößigen, hochgegürtetenSchleppkleide einer Empire-Dame u. s. w.
Die Männer vervollständigen das Bild. Zwar in derTracht sind sie durch Furcht vor dem Lachen der Philister oderdurch einen Rest von Gesundheit des Geschmacks vor schlim-meren Absonderlichkeiten bewahrt und bis ans den rothen Frackmit Metallknöpfen und die Kniehosen mit Seidenstrümpfen,mit welchen einige Monocle- und Gardenia-Jdioten den Künst-lern der Affentheater ähnlich zu werden suchen, bemerkt manan ihnen wenig, was vom herrschenden Kanon der männlichenKleidung unserer Zeit abweicht. Aber bei der Herrichtnng derKöpfe übt die Einbildungskraft umso freier ihre Laune. Dieserzeigt die kurzen Löckchen nnd den gekräuselten zweispitzigenBart des Lucins Berns, jener den in der Mitte inbreitem Streifen kahlgeschorenen, an den Seiten länger be-haarten Kopf nnd den spärlich gepflanzten, wie bei Katzen ge-sträubten Schnurrbart eines japanischen Kakemono, sein Nach-bar den Knebelbart Heinrichs IV., ein Anderer den wildenSchnauzbart eines F. Brun'schen Landsknechts oder denenergischen Bartstummel der bürgerlichen Schützen auf derNachtrnnde von Nembrandt u. s. w.