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Der Ausdruck der Gemüthsbewegungen bei dem Menschen und den Thieren
Entstehung
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Zusammenfassung

Cap. 14.

Einzelheiten es nicht verhindert, daß wir mit. Sicherheit und Fertig-keit verschiedene Ausdrucksweisen erkennen, so sehe icli nicht ein,wie man diese Unwissenheit als einen Beweis dafür Vorbringen kann,daß unsere Kenntnis, obschon sie nur unbestimmt und ganz all-gemein ist, nicht angeboren sei.

Ich habe mit ziemlich detaillirter Ausführlichkeit zu zeigen michbemüht, daß alle die hauptsächlichsten Ausdrucksweisen, welche derMensch darbietet, über die ganze Erde dieselben sind. Diese That-sache ist interessant, da sie ein neues Argument zu Gunsten der An-nahme beibringt, daß die verschiedenen Rassen von einer einzigenStammform ausgegangen sind, welche vor der Zeit, in welcher dieRassen von einander abzuweichen begannen, beinahe vollständig mensch-lich in ihrem Baue und in hohem Grade so in ihrer geistigen Ent-wicklung gewesen sein muß. Ohne Zweifel sind zwar wohl ähnlicheStructureinrichtungen, die demselben Zwecke angepaßt sind, häufigunabhängig von einander durch Abänderung und natürliche Zuchtwahlvon verschiedenen Species erlangt worden; diese Ansicht erklärt aberdie große Ähnlichkeit, verschiedener Species in einer großen Zahlunbedeutender Einzelnheiten nicht. Wenn wir nun die zahlreichen,in keiner Beziehung zum Ausdruck stehenden Punkte der Structur imSinne behalten, in denen alle Menschenrassen nahe mit einander über-einstimmen und zu diesen die zahlreichen Punkte fügen, einigevon der größten Bedeutung und viele von dem untergeordnetstenWerthe, von welchen die Bewegungen des Ausdrucks direct oderindirect abhängen, so scheint es mir im höchsten Grade unwahr-scheinlich zu sein, daß eine so große Ähnlichkeit oder vielmehr Iden-tität im Baue durch unabhängige Mittel erlangt worden sein könne.Und doch müßte dies der Fall gewesen sein, wenn die einzelnenMenschenrassen von mehreren ursprünglich verschiedenen Speciesabgestammt wären. Es ist bei weitem wahrscheinliche), daß dievielen Punkte großer Ähnlichkeit in den verschiedenen Massen Folgeder Vererbung von einer einzigen elterlichen Form sind, welchebereits einen menschlichen Character angenommen hatte.

Es ist wohl interessant, wenn schon vielleicht müßig, darübereine Spekulation anzustellen, wie früh in der langen Reihe unsererUrerzeuger die verschiedenen ausdruckgebenden Bewegungen, welcheder Mensch darbietet, successiv erlangt worden sind. Die folgendenBemerkungen mögen mindestens dazu dienen, einige der hauptsächlich-ste)! in diesem Bande erörterten Punkte ins Gedächtnis zurückzurufen.Wir können zuverlässig annehmen, daß das Lachen als ein Zeichen