Cap. 11.
Bejahung und Verneinung.
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symbolischer Ausdruck für die seitliche Bewegung des Kopfes ist,und wenn wir ferner annehmen, daß die plötzliche Bewegung desKopfes nach hinten eine der häufig von kleinen Kindern ausgeübtenHandlungen darstellt, wenn sie Nahrung verweigern, so findet sicheine bedeutende Einförmigkeit über die ganze Erde in den Zeichender Verneinung, und wir können auch sehen, wie sie entstandensind. Die am schärfsten ausgesprochenen Ausnahmen werden vonden Arabern, Eskimos, einigen australischen Stämmen und den Dyaksdargeboten. Bei den letzteren ist ein Stirnrunzeln das Zeichen derVerneinung, und auch bei uns begleitet ein Stirnrunzeln häufig einseitliches Schütteln des Kopfes.
In Bezug auf das Nicken als Zeichen der Bejahung sind dieAusnahmen im Ganzen noch zahlreicher, nämlich bei manchen Hindus,bei den Türken, Abyssiniern, Dyaks, Tagalen, und Neu-Seeländern.Zuweilen werden die Augenbrauen bei der Bejahung emporgehoben,und da eine Person, wenn sie ihren Kopf nach vorn und unten beugt,natürlich zur Person, welche sie anredet, aufblickt, so wird sie auchleicht ihre Augenbrauen erheben, und dieses Zeichen dürfte in dieserWeise dann als Abkürzungszeichen entstanden sein. Ferner könntevielleicht bei den Neu-Seeländern das Aufheben des Kinnes undKopfes in der Bejahung in einer abgekürzten Form die Bewegungdes Kopfes nach oben repräsentiren, nachdem derselbe bei dem Nickenvorwärts und rückwärts bewegt worden war.
IG*