Neue Rüstungen.
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wünsche'). Er hielt sich daher fortwährend an Frankreich')und schloß ein Vertheidigungsbündniß mit Schwedens, dem 1747Frankreich Subsidien gab, um es in die Lage zu setzen, kräf-29. Mai.tiger gegen Rußland auftreten zu können^). Als sich dann37,000 Russen im Solde der Seemächte durch das österrei- 1747chische Schlesien und Mähren gegen Frankreich in Marsch December.setzten, zog Friedrich einen Cordon an seiner Grenze°), wollteaber nicht an die Spitze eines deutschen Fürstenbundes tre-ten, wozu ihn Frankreich antrieb, weil er von diesem durchden Krieg erschöpften Staate nicht gehörig unterstützt zuwerden besorgte und wohl wusste, daß man bei den deutschenFürsten ohne Geld nichts bewirken könne °). In dem aache- 1748ner Frieden gewährleisteten zwar die Seemächte und Frank- Oct.reich dem Könige von Preußen Schlesien und Glatz, alleinMaria Theresia trat eben nur unwillig und widerstrebendbei'). Elisabeth zeigte sich sehr beleidigt darüber°). Fried-
1) Adelung V. S. 535.
2) Friedrich weigerte sich damals doch mit Frankreich und Schwe-den zugleich ein Bündniß zu schließen, weil er besorgte, er werde dieLast des Krieges allein tragen müssen. Valori I. S. 268. Ueber denSieg bei Laffeld (2. Juli 1747) bezeugte Friedrich öffentlich seineFreude. Vslori I. p. 273.
3) 4Vsnck, cocl. zur. Zent. Vol. II. p. 235. ^äolunxVl. Bei-lage I. Seyffarth, Reg.-Geschichte Friedrichs II. Th. I. Beil. 35.
S- 388 hat 27. Sept. Rußland weigerte sich beizutreten. Vslori I.x. 272. Frankreich war unzufrieden, nicht zum Beitritte aufgefordcrtzu sein- LouillS an Vslori in dessen lVISni. II. p. 50.
4) 6. Juni 1746 Erneuerung des Vertrags v. 1738 auf 10 Jahre.
Ulsrtons Supplement I. p. 299. Vergl- 8 cbö11, bist, äes trsitös.
V XIII. p. 332.Anmerk. Das reizte Rußland noch mehr.
5) ES blieben noch 20—30,000 Russen an der preussischen Grenzestehen. Adelung VI. S. 255.
6) Vslori I. p. 277.
7) Der Vertrag mit vielen Actenstücken, die dazu gehören, beiWenck II. S- 310 — 426. Vergl. Adelung Th. V. in den Beilagen.
Erst im Mai 1751 erwirkte Friedrich ungeachtet des WiderstrebenS MariaTheresienS die Gewährleistung des dresdner Friedens. Heldcnleben III.
S. 94.
8) Bei Raumer S. 232.
Stenzel, Gesch. d. Preussisch. Staats. IV.
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