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4 (1851) Von 1739 bis 1756
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Gewerbe.

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Sammt-, Borten-, türkisch Garn-, Stickerei- und Klöppel-waaren-Fabriken. Diese Bestrebungen gingen so weit, dieTabakspfeifenerde nicht aus dem Lande gehen zu lassen, hol-ländische Tabakspfeisenmacher anzusetzen und eine Fabrik wei-ßer Ofenkacheln, wie in Dresden, anzulegen. Alles Geld,das ins Ausland ging, that dem Könige weh. Er hätteviel gethan, wenn er, was für Wein, Kaffee, Zucker weg-ging, hätte zurückhalten können. Er ließ deshalb Ein- undAusfuhrtabellen der einzelnen Provinzen anlegcn und suchtedie Handelsbilanz möglichst vortheilhaft für seinen Staat zumachen, was er auch, so weit die immer sehr unsicher» An-gaben der Tabellen Nachweisen, erreichte.

Wie sehr ins Einzelne gehend seine Fürsorge war, ent-nimmt man aus Aufzeichnungen, welche er zu seiner eigenenErinnerung aus einer Reise nach Schlesien gemacht. ZnSchweidnitz und Neiffe bemerkt er, es fehle noch an Ziegel-dächern, er müsse daran denken, sie zu schaffen. Zn Schmie-deberg fühle man sich von der Kaufmannsschast gedrückt, dieSache verdiene Ueberlegung. Eine neue protestantische Kirchesei in Pleß nöthig; an anderen Stellen seien Kirchen undSchulen noch zu weit entfernt, um von den Einwohnern be-sucht zu werden. Er denkt daran, wie das schlechte Landhier und da zu verbessern, wie das Holz, dessen man sonsteinmal entbehren werde, mehr zu schonen sei. Er merkt sichan, wo es in den Gärten an Gemüse oder an Obstbäumenfehle. Stricgau bedürfe einer Manufaktur; er wisse nichtsAnderes, als Vitriol daselbst bereiten zu lassen; aber beson-ders gebreche es in Oberschlesien an Industrie. In Gleiwitzlasse sich eine Fabrik von Halbbaumwolle und Halbleinen an-legen; in Tarnowitz würden Kunstschreiner beschäftigt werdenkönnen. Für Waaren wie nürnberger, würden Krakau undTeschen einen guten Markt darbieten. Wie ein Haus-vater, der sein Besitzthum im ersten Frühjahr durchschreitet,um sich die Arbeiten des Sommers zu überlegen, bemerkter an jeder Stelle, woran es gebricht und was sich thunlasse').

l) Ranke III. S. 4l2.