England.
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Heer zu Ende des Februar ruhig die Winterquartiere beziehenkonnte'). Große Freude erweckten diese wieder günstigenErfolge in Berlin. In allen Kirchen wurde ein: Herr Gottdich loben wir! für die Befreiung Schlesiens gesungen. Mitdem Anfänge des Frühjahrs musste indessen der König denEinbruch der Oesterreicher in Schlesien von mehreren Seitenfürchten. Er unterließ.nicht, Alles dagegen aufzubieten, wasin seiner Macht stand. Seine Lage war sehr schwierig. Erhatte im Anfänge des Kriegs zwei Millionen Thaler aus demSchatze genommen, am Ende des Jahres war der Schatzerschöpft, auf Subsidien von Frankreich nicht zu rechnen.
Die Einladungen der Mitglieder der frankfurter Unionhatten keine fremde Macht, ja keinen einzigen deutschenReichsfürsten zum Beitritte bewogen °). Jetzt nach dem Rück-züge der Preussen aus Böhmen war noch weniger Aussicht,daß die Union sich verstärken würde. Allein sie bestand noch.Das kaiserliche Heer, durch Pfälzer und Hessen verstärkt,hätte Oesterreich bedrohen können. Der Kaiser war wiederin München, zwei französische Heere hatten am Ober- undMittelrhein eine feste Stellung eingenommen. Auf Englandkonnte Friedrich aber nicht rechnen. Er hatte Georgs H.Behauptung, daß durch Preussens dem Kaiser geleistetenBeistand Englands Gewährleistung des breslaucr Friedensgefährdet werde, durch eine in England zahlreich verbreiteteSchrift bestritten, die Rechtmäßigkeit seines Verfahrens dar-zuthun gesucht und dadurch absichtlich der damals mächtigenOpposition Chatams Gelegenheit gegeben, das Ministeriumzu bekämpfen. Dadurch hatte er den König Georg noch mehrgereizt, so daß dieser nicht nur die Kriegsrüstungen, sondernauch die für Maria Theresia bestimmten Subsidien verdoppelteund gegen den Einmarsch der Preussen in Böhmen förmlichprotestirte ^). Zugleich wirkte er auf Rußland. Frankreichhatte den Versuch gemacht, durch Sendung des schönen, frü-her von Elisabeth sehr begünstigten Chetardie nach Peters-
1) Adelung IV. S. 332.
2) Adelung IV. S. 200.
3) Heldenleben II. S. 1088.