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4 (1851) Von 1739 bis 1756
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Unterhandlungen.

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i wirklichen Vorrücken der Franzosen eintraf, gab sie endlichI dem Drängen Robinsons so viel nach, daß dieser dem Könige1 ein Stück von Niederschlcsien anbieten solle, welches etwa die, Hälfte von dem betrug, was Friedrich zuletzt gefordert hatte,und noch wollte sie nur 14 Tage an dieses Erbieten gebundensein. Alle Vorstellungen Robinsons dagegen waren vergeblich. 1741Er kam wieder nach Schlesien. Unterdessen hatte der König 29. Aug.

- sein Heer bis auf 63,000 Mann verstärkt und suchte Neippergi von der Festung Neisse abzudrängen. Von dem Inhalte der

- Anträge Robinsons unterrichtet, wollte er diesen gar nicht1 sehen, weil er Anerbietungen der Art als Beleidigung be-trachtete. Sogar seine Minister durften sich mit Robinson inkeine Unterhandlungen cinlaffen, ja es wurde diesem geradezuerklärt, von seiner Entfernung hänge die Fortdauer des gutenVernehmens zwischen Preuffen und England ab. So musste

. er abermals unverrichteter Sache zurückkehren'). Es gingihm wie jedes Mal dem besonnenen Vermittler zwischen zweierbitterten Feinden. Er galt Jedem für einen Parteigängerdes Gegners, und gewann Keines Dank. Als nun aber die Anfangmit Baiern verbundenen Franzosen wirklich in Obcrösterreich Sept.einbrachen, sing bei Maria Theresia die Erbitterung über

- Frankreich dennoch an die Oberhand über ihren Widerwillen: gegen Preussen zu erhalten. Bartenstcin, der so lange aufs Frankreich gehofft hatte, begriff jetzt, daß Friedrich durchauss gewonnen werden müsse, und Maria Theresia ließ daher durch

Lord Hyndford dem Könige ganz Niederschlcsien, wie er cs 8 . Sept.s verlangt hatte, doch zugleich mit der Verpflichtung zu einem> Verthcidigungsbündnisse mit Oesterreich antragen').

Darauf wollte sich der König nun nicht mehr einlassen.

1 Er antwortete kurz: ganz Niederschlesien mit Breslau bis an? die Neisse, nebst der Festung Neisse, und auf dem rechten Oder-ufer bis an die Grenze des Fürstenthums Oppeln.Ant-

>) Coxe IV. S. Il7. Adelung II. S. -169 aus dem ILtat xo-

- Uligue VII. p. 74.

2) Raumer S- 146 hat das Datum. Daß Maria Theresia sichauch das Dominium äirectum über die abzutretenden Stücke Vorbehalten,behauptet die Lebensbeschreibung Maria Theresias I. S. 459.