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1 (1842)
Entstehung
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101
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Lysmider. 101

richtig ein Urtheil gegen ihn gewesen wäre, bewies eine Re-de, die lick nach seinem Tode in seinem Hause fand, woriner die Lacedämonicr zu bestimmen sucht, die königlicke Ge-walt aufzulöscn, und aus dem ganzen Volke von Spartaeinen'') Befehlshaber zur Fükrung des Kriegs zu ernennen.Ihr Inhalt war auf eine Uebereiustimmung mit dem Willender Götter berechnet, die er im Vertrauen auf sein Geld"")zuversichtlich zu erhalten hoffte. Kleon von Halikarnaß sollsie für ihn ausgearbeitet haben.

4. Hier verdient noch eine Handlung des königlichenSatrapen Pharnabazus Erwähnung. Lysander hatte als Be-fehlshaber der Flotte mehrere grausame und habsüchtige Hand-lungen stch erlaubt und besorgte, es möchte etwas davon anseine Mitbürger hinterbracht worden seyn. Er bat deswegenden Pharnabazus, ihm ein Zengniß an die Ephoren auezu-stellen, mit welcher untadelhasten Rechtlichkeit er den Krieggeführt und die Bundesgenossen behandelt hätte. Ließ sollteer alles genau aufschen; man würde hierin auf sein Wortviel Gewickt legen. Pharnabazus versprach dieß ganz artig,und setzte eine weitläufig abgesagte Schrift auf, worin er ihmungemeine Lobeserhebungen machte. Nachdem Lysander siegelesen und gebill gt batte, unterschob Pharnabazus währendder Versieglung eine andere, schon versiegelte Schrift, welcheeben so groß und der ersten so ähnlich war, daß man sie

*) Wohl ihn selbst.

**) Wahrleheinliw Persische Geschenk-, die er gleichwohl nuringehejm besitzen konnte, da die Gesetze von Sparta denBesitz großer Reichthümer den Einzelnen nicht gestalteten.