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Cornelius Nepos.
3. sSolche Züge veranlaßten die Lacedämoniers, die vonihm aufgestellte Regierung von zehu Regenten ans,»heben.Erbittert hierüber ging er nun damit um, die Könige vonLacedämon zu stürzen*). Aber er fühlte, daß ohne die Hülfeder Götter Ließ unausführbar seyn würde, da dieLacedämv-nier gewohnt waren, in Allem den Spruch der Götter ent-scheiden zu lassen. Zuerst versuchte er eine Bestechung beiDelphi. Da dieß nicht gelang, versuchte er es mit Do-dona**). Als er auch hier abgewiesen wurde, hoffte er dieAfrikaner leichter gewinnen zu können, und gab nun vor,er habe sich einiger Gelübde zu entledigen, die er dem Jupi-ter Ammon gethan. Er reiste in dieser Hoffnung nach Afri-ka. Allein er hatte sich in Jupiters Priestern sehr betrogen:denn sie ließen sich nicht nur nicht bestechen, sondern schick-ten sogar Gesandte nach Lacedämon, um Lysander darüberanzuklagen, daß er es versucht habe, die Priester des T-m-prls zu bestechen. Inzwischen sprachen ihn die Stimmen derRichter von dieser Anklage frei. Hierauf wurde er den Be-wohnern von Orchomenus*'*) zu Hülfe geschickt, wurdeaber bei Haliartns***') von den Thebanern getödtet. Wie
*) Ohne Zweifel war eS von ihm nicht sowohl auf die Auf-hebung der königlichen Würde in Sparta, als der Be-vorrechtung »iniaer Familien zu derselben abgesehen,wodurch denn auch Andere, und namentlich Lysander selbstAussicht erhalten hatten, sie zu erlangen.
*») Stadt in Spirus mit dem berühmten Jupitcrsorakel.
*") Stadt in Böotien, die sich an die Lacedämonier angcschlos-sen hatte.
"**) Auch eine Stadt in Böotien, welche Lysander belagerte.