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1 (1842)
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Cornelius Nepos.

pigk-it auf meine Kosten Nahrung und Aufmunterung er-hielte.

2. Nachdem Phocion unter glücklichen Verhältnissenfast Vas achtzigste Jahr erreicht hatte, wurde er noch in demletzten Zeiträume seines Lebens Gegenstand eines großen Has-ses bei seinen Mitbürgern*), Er batte, und dieß war dererste Grund dazu, mit sdem Redner) Demades für dieUeber-gabe der Stadt an Antipater gestimmt, und mit seiner Zu-stimmung war es geschehen, daß Demosthenes mit Anderen,die für v.erdiente Patrioten galten, durch einen Vvlksbeschlußverbannt worden waren. Doch nicht blos dadurch, daß ereinen dem Vaterlande verderblichen Rath gegeben, sondernauch dadurch hatte er sseine Mitbürger) beleidigt, daß erFreuudschaftitreue nicht gehalten. Unterstützt und empor ge-hoben von Demosthenes, der ihn Chares gegenüber stellte,hatte er sich zu der Hohe, die er einnahm, anfgcschwuugeu;mehreremal war er durch Ebendesselben Vertheidigung peinli-

*) Dieses ganze Caxitel behandelt nur im Vorübergehcn undblos im Hinblick auf Phocions Schicksal eine» höchstwichtigen Zeitraum der Athenischen sowohl als der übri-gen Griechischen Geschichte, den Zeitraum, in welchemAthen nur noch seiner Einbildung »ach um um die in derThat schon verlorne Selbstständigkeit mit Makedonienrang. Dieser Kampf begann mit Philipp, setzte sichmit Alexander und seine» Nachfolgern in Macedonicn, An-tipater und Kassander u. s. w. fort, bis endlich einhun-dert und fünfzig Jahre nachher die Römische Macht durchUnterwerfung (anfangs scheinbare Befreiung) Griechen-lands dem Streit ein Evde machte.