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aber fürchte ich, es möchte für mein Vaterland, das bisherüber andere Völker zu herrschen gewohnt war, schimpflichseyn, wenn ich jetzt, wo ich nicht mehr darin bin, ausländi-sche Sitte seinen Gebräuchen vorziehe." Er übergab ihmdaher seine Anträge schriftlich.
4. Sein Bericht machte bei Durchlesung desselben aufden König den größten Eindruck. Tissaphcrnes wurde für«inen Berräther des Vaterlands erklärt, Convn mit demKriege gegen die Lacedämonier beauftragt, und ihm überlassen,nach Willkühr einen Mann zur Verwaltung der Kriegsgelderaufznstellen. Indessen lehnte Conon diese Wahl ab mit derAenßerung, daß sie nicht sowohl ihm, als dem Könige zu-komme, der seine Leute am besten kennen müsse; übrigensrathe er, dieses Geschäft dem Phainabazus aufzutragen. Reichbeschenkt, wurde er sofort nach dem ^Mittelländischen) Meerabgeschickt, um von Cypern, Phönicien und den übrigen See-staaten Kriegsschiffe liefern zu lassen und die Flotte auszurü-sten, womit er im folgenden Sommer das Meer sichern sollte.Pharnadazus wurde ihm hiebei, auf seinen eigenen Wunsch»als Gehülfe bcigegeben. Auf die Nachricht hiervon trafen dieLacedämonier ihre Maßregeln nicht ohne Besorgnisse. Siefühlten, daß der Krieg, mit welchem sie bedroht waren,ernsthafter werden würde, als wenn sie es blos mit einemPerser zu thun hätten. An der Spitze der königlichen Machtsahen sie sich gegenüber einen tapfer« und klugen Anführer,der weder durch List, noch durch Macht zu überwinde» war.Unter solchen Betrachtungen zogen sie eine bedeutende Flottezusammen, mit welcher sie unter Pisander's Anführung aus-