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Cornelius Nepos.
stoklcs Rath wurde der dreifache Hafen Piiäeus') erbautund mit Mauern umgeben, so daß er der Stadt an Ansehn-lichkeit gleich kam und an Vortheilen sie übertraf. So wares auch Themistokles, der mit verschiedener persönlicher Ge-fahr Athen seine Mauern wieder gab. Die Lacedämonierhatten in den Einfällen der Barbaren eine willkommene Ver-anlassung gefunden, den Grundsatz aufznstellen: daß außer-halb des Peloponnes keine Stadt Mauern haben dürfe, da-mit es keine festen Plätze gebe, welche die Feinde besetzt hal-ten könnten. Sie wollte» dcßhalb die Athener im Bauehindern. Allein hinter diesem Scheingrunde lagen ganz an-dere Absichten verborgen. Die Athener hatten in den zweiSiegen von Marathon und Salamis bei allen Nationen ei-nen Ruhm erlangt, der die Lacedämonier auf den Kampf auf-merksam machte, den sie mit ihnen um den Vorrang bestehensollten. Sie wünschten sie daher so schwach als möglich znsehe». Als sie nun von dem Bau der Mauern hörten, schick-ten sie Gesandte nach Athen, um ihn zu hindern. Währendder Anwesenheit Derselben stellten die Athener ihn ein undversprachen, eine Gesandtschaft in dieser Angelegenheit nachSparta zu schicken. Themistolles übernahm diese Gesandtschaftund reiste «»erst allein dahin. Die andern Gesandten solltennach seinem Nathe erst dann abreise», wann die Mauer zueiner hinlänglichen Höhe angewachsen schiene. Inzwischensollte Alles, Eclaven und Freigeborne, daran arbeiten; mansollte keinen Platz, er möge nun heilig seyn oder nicht, dem
*l Er faßte drei schließbare Häfen in Einer Meeresbucht inlich, wie man auf jeder guten Spezialkarte sehe» kann.