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Einleitung.
Römischen Feldherren konnte natürlich Julius Cäsarnicht fehlen. Die Aeußernng eines Schriftstellers ausdem vierzehnten Jahrhundert (Pastrengo) läßt ver-muthen, daß diese Darstellung des Lebens Cäsar's undseiner Zeit damals noch vorhanden war. Unter diegroßen Feldherren verschiedener' Nationen (auch derRömischen) gehörten auch einige Könige. Im Ein-gänge zu einem kurzen Ueberblick über dieselben giebter selbst zu verstehen, daß er die Thaten derselben be-sonders (d. h. wohl in einem abgesonderten Werke) be-richtet habe. Dieß ist vielleicht das nämliche Werk, aufwelches eine Stelle bei Plinius dem Aelteren (Buch35, 3.) hindeutet.
Einem Manne, der, wie wir aus dem Bisheri-gen abnehmen können, mit der Geschichte so vertrautwar und in ihr lebte, konnte die wissenschaftliche Ent-wicklung des menschlichen Geistes, die mehr als einebloße Episode in der Weltgeschichte, die wohl ein Theilihres erhabenen Thema's ist, Ihm konnten die Redner,die Geschichtschreiber, die Dichter nicht gleichgültig scpn.Er selbst giebt zu verstehen, daß er über GriechischeGeschichtschreiber geschrieben habe; andere geschichtlicheSpuren aber lassen vermachen, daß dieses Werk sichauch auf Römische Schriftsteller, namentlich auf Redner(worunter Cicero's Leben), selbst auf Dichter (zwei