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Einleitung.
Wie man theils aus einigen Winken in seinennoch vorhandenen Schriften, theils aus einigen an-dern Nachrichten mit Recht schließen darf, war Cor-nelius ein sehr fruchtbarer Schriftsteller. Gellius be-richtet, daß er ein historisches Werk unter dem Titel„Oiironiek," wahrscheinlich eine allgemeine Geschichte,mit der Eintheilung in drei Zeiträume, nämlich ei-nen Zeitraum der dunkeln Dorwelt, einen mythischenund einen historischen, d. h. für Geschichte aufgchelltenund einer Geschichte fähigen Zeitraum bearbeitet habe.Dieß scheint auch durch eine Zuschrift des DichtersCatullus, seines Zeitgenossen, an Cornelius bestätigtzu werden, worin Jener unter Anderem sagt:
D», Italiens einz'ger Bürger, wagtest's,
Alle Zeit zu entrollen auf drei Blättern,
Auf kunstreichen, bei'm Zeus, und mühevollen!
Ein zweites geschichtliches Werk von Ihm waren ohneZweifel seine „Bücher von berühmten Männern," undein Theil dieses Werks waren die Lebensbeschreibungenvon zwei und zwanzig Feldherren auswärtiger (nichtItalischer) Völker. Eine weitere Abtheilnng desselbenWerks scheint ein Buch „von (ausgezeichneten) Feld-herren der Römer" gewesen zu seyn, welches — nacheinigen Citatcn Plutarch's zu schließen — diesem Ge-schichtschreiber bekannt war. Unter ausgezeichneten
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