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3 (1859) Erzählungen; Robert Guiskard; Gedichte, Epigramme etc.; Anhang
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Anmerkungen zum ersten Bande.

Was die Orthographie und Interpunktion betrifft, habe ich mich bemüht,eine Art Einheit hcrzustcllcn «bei Ticck hatte fast jedes Stück seine eigne Me-thode), und lz. B. durch Mäßigung der Commata und Gedankenstriche) dasLesen zu erleichtern. Vollständig wird cs wohl kaum gelungen sein.

Zweiter Sand.

Der zerbrochne Krug.

Gedruckt zuerst im Phöbus, März 1 808 , nicht vollständig; dann 1811(Berlin, Nealschulbuchhandlung). Die Vergleichung zwischen den beiden Aus-gaben zeigt, wie sorgfältig Kleist feilte. Tieck glaubte nicht, daß auf der Bühnedas Stück Beifall finden würde, doch ist ihm in Hamburg durch Schmidt'sDarstellung, die für alle späten; typisch wurde, auch für Hvltei's sehr wirksameVorlesung, sein Platz auf dem Ncpertvir erobert worden. Eduard Devrientschreibt mir darüber:Schmidt hat ein bedeutendes Stück aus der Mitte ge-strichen, die ganze Aufhebung und Wiederaufnahme der Gerichtssitzung, undman muß diese Einrichtung billigen für die Bühnenwirkung, soviel werthvolleDetails auch dabei verloren gehn. Kleist's Tick, seine Themata bis zum letztenTropfen zu erschöpfen, ist hier auf's Aeußerste getrieben. In Berlin scheitertecS 1822, Gern konnte cs nicht halten; Th. Döring hat es dort allerdingsheimisch gemacht." Sprache und Vers, im Ganzen von einer großen plasti-schen Kraft, enthalten einige starke Jncorrectheiten; namentlich ist der zerhackteSatzbau oft störend.

S. 6.Hier den gesetzten?" doch wohl: der eben auf die Erde gesetzt ist.

S. 14.Alles, was es gilt" um was es sich handelt.

S. 33.Ich aber setze noch den Fuß eins drauf:" -eins" gehört zuKleist's beliebtesten Flickwörtern. Mit dem Fußtritt wird das Loch vergrößert;der Fußtritt ist die folgende Verwünschung.

S. 4 6. Erlaßt uns das zerschcrbte Pactum;" das in Scherben geschlageneBild des Friedensschlusses.

S. 59.Nun schießt das Blut mir." Im Text:Blatt;" offenbar-em Druckfehler.