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3 (1859) Erzählungen; Robert Guiskard; Gedichte, Epigramme etc.; Anhang
Entstehung
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Der Zweikampf.

Herzog Wilhelm von Breysach, der seit seiner heimlichen Ver-bindung mit einer Gräfin Namens Katharina von Hcersbrnck ansdem Hause Alt-Hüningen, die unter seinein Range zu sein schien, mitseinem Halbbruder dem Grafen Jacob dem Rothbart in Feindschaftlebte, kam gegen das Ende des vierzehnten Jahrhunderts, da dieNacht des heiligen Remigius zu dämmern begann, von einer in>1 Worms mit dem deutschen Kaiser abgehaltenen Zusammenkunft zu-rück, worin er sich von diesem Herrn in Ermangelung ehelicher Kin-der, die ihm gestorben waren, die Legitimation eines mit seinerGemahlin vor der Ehe erzeugten natürlichen Sohnes, des GrafenPhilipp von Hnningen, ausgcwirkt hatte. Freudiger als währenddes ganzen Laufs seiner Regierung in die Zukunft blickend, hatteer schon den Park, der hinter seinem Schlosse lag, erreicht, als plötz-lich ein Pfeilschuß ans dem Dunkel der Gebüsche hervorbrach undihm dicht unter dem Brnstknochen den Leib durchbohrte. Herr Fried-rich von Trota sein Kämmerer brachte ihn, über diesen Vorfall äu-ßerst betroffen, mit Hülfe einiger andern Ritter in das Schloß, wor er nur noch in den Armen seiner bestürzten Gemahlin die Kraft

hatte, einer Versammlung von Reichsvasallen, die schleunigst ans Ver-anstaltung der letztem zusammenberufen worden war, die kaiserlicheLegitimationsacte vorzulesen; und nachdem nicht ohne lebhaften Wi-derstand, indem in Folge des Gesetzes die Krone an seinen Halb-