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3 (1859) Erzählungen; Robert Guiskard; Gedichte, Epigramme etc.; Anhang
Entstehung
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Was gilt es in diesem Kriege?

( 1809 .)

6ilt es, was eS gegolten hat sonst, in den Kriegen, die geführtworden sind, auf dem Gebiete der unermeßlichen Welt? Gilt es denRuhm eines jungen und unternehmenden Fürsten, der in dem Dufteiner lieblichen Sommernacht von Lorbcern geträumt hat? Oder Ge-nngthnung für die Empfindlichkeit einer Favorite, deren Reize, vomHerrscher des Reichs anerkannt, an fremden Höfen in Zweifel ge-zogen worden sind? Gilt cs einen Feldzug, der, jenem spanischenErbfolgestreit gleich, wie im Schachspiel geführt wird, bei welchemkein Herz wärmer schlägt, keine Leidenschaft das Gefühl schwellt, keinMuskel vom Giftpfeil der Beleidigung getroffen emporznclt? Giltes in's Feld zu rücken von beiden Seiten, wenn der Lenz kommt,sich zu treffen mit flatternden Fahnen, und zu schlagen, um ent-weder zu siegen oder wieder in die Winterquartiere cinzurückeu? Eiltes eine Provinz abzntreten, einen Anspruch ansznsechtcn, oder eineSchnldfordernng geltend zu machen? Oder gilt es sonst irgend etwas,das nach dem Werthe des Geldes ansznmeffen ist, heut besessen, mor-gen anfgegeben und übermorgen wieder erworben werden kann?

Eine Gemeinschaft gilt es, deren Wurzeln tausendästig, einerEiche gleich, in den Boden der Zeit eingreifcn, deren Wipfel, Tugendund Sittlichkeit überschattend, an den silbernen Saum der Wolkenrührt, deren Dasein durch das Drittheil eines Erdalters geheiligtworden ist. Eine Gemeinschaft, die unbekannt mit dem Geiste derHerrschsucht und der Eroberung, des Daseins und der Duldung sowürdig ist wie irgend eine, die ihren Ruhm nicht einmal denken kann,sie müßte denn den Ruhm zugleich und das Heil aller Uebrigen