letzte Lied.
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Und du, o Lied voll unnennbarer Wonnen,
Das das Gesühl so wunderbar erhebt,
Das, einer Hinnnelsurne wie entronnen,
Zn den entzückten Ohren nicdcrschwebt,
Bei dessen Klang empor ins Reich der SonnenVon allen Banden frei die Seele strebt:
Dich trifft der Todespfeil; die Parzen winken,
Und stumm in's Grab mußt du daniedersinken.
Ein Götterkind, bekränzt im Jngendreigcn,
Wirst d» nicht mehr von Land zn Lande zieh»,
Nicht mehr in unsre Tänze nicdersteigen,
Nicht hochrolh mehr bei nnserm Mahl erglüh».
Und nur wo einsam unter TannenzwcigenZn Leichenstcinen stille Psade flieh»,
Wird Wanderern, die bei den Todten leben,
Ein Schatten.deiner Schön' entgcgenschweben.
Und stärker rauscht der Sänger in die Saiten,
Der Töne ganze Macht lockt er hervor,
Er singt die Lust, sür's Vaterland zn streiten,
Und machtlos schlägt sein Ruf an jedes Ohr,
Und wie er flatternd daS Panier der ZeitenSich näher Pflanzen sieht, von Thor zn Thor,Schließt er sein Lied; er wünscht mit ihm zu enden.Und legt die Leier thräncnd ans den Händen.