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3 (1859) Erzählungen; Robert Guiskard; Gedichte, Epigramme etc.; Anhang
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DaS letzte Lied.

(Nach den, Griechische», a»S de», ZcüaUcr Philipps den Makedonien.)

Fernab am Horizont auf FelsenrissenLiegt der gewiltcrschwarze Krieg gelhürmt.

Die Blitze zucken schon, die ungewissen,

Der Wandrer sucht das Lanbdach, das ihn schirmt;

Und wie ein Strom, geschwellt von Regengüssen,

Ans seines UserS Bette heulend stürmt,

Kommt das Verderben mit entbnndncn WogenAuf Alles, was besteht, berangezogcn.

Der alten Staaten graues PrachtgerüsteSinkt donnernd ein, von ihm hinwcggespült,

Wie ans der Haide Grund ein WnrmgcnisteBon einem Knaben scharrend weggcwühlt;

Und wo das Leben nin der Menschen BrüsteIn tausend Lichtern jauchzend hat gespielt,

Ist es so lautlos jetzt, wie in den Reichen,

Durch die die Wellen des KocythnS schleichen.

Und ein Geschlecht, von düsterm Haar umflogen,

Tritt aus der Nacht, das keinen Namen sührt,

Das wie ein Hirngespinnst der MythologcnHervor ans der Erschlagncn Knochen stiert;

Das ist geboren nicht und nicht erzogenVom alte», das im denlschcn Land regiert:

Das läßt in Tönen, wie der Nord an Strömen,

Wenn er im Schilfrohr seufzet, sich vernehmen.