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3 (1859) Erzählungen; Robert Guiskard; Gedichte, Epigramme etc.; Anhang
Entstehung
Seite
363
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Die beide» Taube».

Und schade war' es doch nicht wahr, mein GrctchenMüßt' er dich auch geschnürt nie wieder sehn.

Die beiden Tauben.

8i»c Fabel.

Nach Lafontaine.

Zwei Täubchen liebten sich mit zarter Liebe.

Jedoch, der weichen Ruhe überdrüssig,

Ersann der Tauber eine Reise sich.

Die Taube rief: Was unternimmst d», Lieber?

Von mir willst du, der süßen Freundin, scheiden:

Der Uebel Größtes, ist'ö die Trennung nicht?

Für dich nicht, leider, Unempfindlicher!

Denn selbst nicht Mühen können und Gefahren,

Die schreckenden, an diese Brust dich fesseln.

Ja wenn die Jahrszeit freundlicher dir wäre!

Doch bei des Winters immer regen StürmenDich in das Meer hinaus der Lüfte wagen!

Erwarte mindestens den Lenz: was treibt dich?

Ein Rab' auch, der den Himmelsplan durchschwcifle,Schien mir ein Unglück anznkündigen.

Ach, nichts als Unheil zitternd wert? ich träumen,

Und nur das Netz stets und den Falken sehn.

Jetzt, ruf' ich ans, jetzt siürmt's: mein süßer Liebling,Hat er jetzt Alles auch, was er bedarf,

Schutz und die goldne Nahrung, die er braucht,

Weich auch und warm ein Lager für die Nacht,

Und alles Weitre, was dazu gehört?