362
Dir Schrecke» ü» B»d«.
Margarethe.
Was sagst du?
Johanna.
Was?
Margarethe.
Sieh da, die Schäkerin!Johanna ist's, die Magd, in Fritzens Röcken!Und äfft, in eines Flieders Bnfch gesteckt,
Mit Fritzens rauher Männerstimme mich!
Johann a.
Ha, ha, ha, ha!
Margaret h e.
DaS hält' ich wissen sollen!
Das hätte mir, als ich im Wasser lag,
Der kleine Finger zuckend sagen sollen!
So hält' ich, als du sprachst: „Ei sieh, die Nixe!
Wie sie sich wälzet!" Und: „Was meinst du, Kind;
Soll ich herab z» dir vom Ufer sinken?"
Gesagt: „Komm her, mein lieber Fritz, warum nicht?
Der Tag war heiß, erfrischend ist das Bad,
Und auch an Platz für beide fehlt cs nicht;"
Daß du zu Schanden wärst, du Unverschämte,
An mir, die dreimal Acrgcre, geworden.
Johann a.
So! das wär' schön gewesen! Ein züchtig Mädchen, Wiste,Soll über solche Dinge niemals scherzen;
So lehrt es irgendwo ein schwarzes Buch. —
Doch jetzt das Mieder her; ich will es senkeln:
Daß er im Ernst uns nicht, indeß wir scherzen,
Fritz hier, der Jäger, lauschend überrasche.
Denn ans dem Rückweg schleicht er hier vorbei;