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3 (1859) Erzählungen; Robert Guiskard; Gedichte, Epigramme etc.; Anhang
Entstehung
Seite
361
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Ach, Wie das Paar der Händchen, fest verschränkt,

Das ganze Kind, als wär's aus Wachs gegossen,

Mir ans dem Kiesgrund schwebend aufrecht halten!

Margarethe.

Nun denn, es mag die Jnngsran mir verzeih»!

John n >i a.

Du steigst heraus? ach, Gretchcn! du erschreckst mich!

Hier an den Erlstamm drück' ich das Gesicht,

Und obenein noch fest die Angen zu.

Denn alles, traun, ans Erden möcht' ich lieber,

Als mein geliebtes Herzenskind erzürnen.

Geschwind, geschwind! DaS Hemdchcn hier! da liegt es!Das Nöckchen jeht, das blangckantete!

Die Strümpfe auch, die seidncn, und die Bänder,

Worin ein flammend Herz verzeichnet ist!

Auch noch das Tuch? Nun, Gretchen, bist du fertig?Kann ich mich wenden, Kind?

Margarethe.

Schamloser, du!

Geh' hin und suche für dein Bett' dir morgen,

Welch' eine Dirn' im Orte dir gefällt.

Mich, wahrlich, wirst du nicht zur Kirche führen!

Denn wisse: wessen Aug' mich nackt gesehn,

Sieht weder nackt mich noch bekleidet wieder!

Johann a.

Gott, Herr, mein Vater, in so großer NothBleibt auf der Welt zum Trost mir nichts, als Eines.Denn in das Brantbctt morgen möcht' ich wohl,

Was leugnet' ich's; doch Herzchen, wiss' auch du:

Zn Sicgismunds, des GroßknechtS, nicht in deins.