Zehnter Austritt.
339
Und wär's die Pest auch, so verfuhr' ich euch:
An diesen Knochen nagt sic selbst sich krank!
Oer Srcis.
Wenn du doch mindestens von henke an.
Die Kranken unsrer Sorge lassen wolltest!
Nicht Einer ist, o GniSkard, unter ihnen,
Der hiilsloS nicht, verworfen lieber läge,
Jedwedem Nebel sterbend ansgesetzk,
Als daß er Hüls' von dir, du Einziger,
Du Ewig-Unersetzlicher, empfinge,
In immer reger Furcht, den gräßlichstenDer Tode dir znm Lohne hinzngeben.
Euiska r d.
Ich hab's, ihr Leut', euch schon so oft gesagt,
Seit wann denn gilt mein Gniökards-Wort nicht mehr?
Kein Leichtsinn ist's, wenn ich Berührung nichtDer Kranken scheue, und kein Ohngefähr,
Wenn's ungestraft geschieht. Es hat damitSein eigenes Bewenden — kurz, znm Schluß:
Furcht meinetwegen spart! —
Zur Sache jetzt!
Was bringst du mir? sag' an! sei kurz und bündig;
Geschäfte rufen mich in's Zelt zurück.
Ä er Ereis. (nach einer kurze» Pause)
Du Weißt'«, o Herr! du fühlst cs so, wie wir —
Ach, auf wem ruht die Noch so schwer, als dir?
In dem entscheidenden Moment, da schon-
lGuiskard sieht sich MN, der Greis stockt)Oie Herzo-gin. (leise)
Willst du —
22 »