Zehnter Auftritt.
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Der Greis.
Ich führ's, mein Feldherr!
Guisstard. <;um Nusschuß)
Seht, als ich das hörte,Hat's lebhaft mich im Zelt bestürzt, ihr Leute!
Denn nicht die schlechtsten Männer seh' ich vor mir,Und nichts Bedeutungsloses bringt ihr mir,
Und nicht von einem Dritten mag ich's hören,
Was euch so dringend mir vor's Antlitz führt. —Thu's schnell, du alter Knabe,, thu mir's kund!
Jst's eine neue Noth? ist cö ein Wunsch?
Und womit hels' ich? oder tröst' ich? sprich!
Der Greis.
Ein Wunsch, mein hoher Herzog, führt uns her. —Jedoch nicht ihm gehört, wie du wohl wähnst,
Der Ungestüm, mit dem wir dein begehrt,
Und sehr beschämen würd' uns deine Milde,
Wenn du das glauben könntest von der Schaar.
Der Jubel, als du aus dem Zelte tratst,
Von ganz was Anderm, glaub' es, rührt er her:Nicht von der Lust bloß, selbst dich zu erblicken;
Ach, von dem Wahn, du Angebeteter!
Wir würden nie dein Antlitz Wiedersehn;
Von nichts Gcringerm, als dem rasendenGerücht, daß ich's nur ganz dir anverträue,
Du, GniSkard, seist vom Pesthauch angeweht—!
Guiskard. (lachend)
Vom Pesthauch angeweht! ihr seid wohl toll, ihr!Ob ich wie einer ansseh', der die Pest hat?
Der ich in Lebensfüll' hier vor euch stehe?
H. v. Klcist's Werke. III. Vd.
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