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3 (1859) Erzählungen; Robert Guiskard; Gedichte, Epigramme etc.; Anhang
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lieber das Marionettentheater.

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Bewegung. Da der Maschinist nun schlechthin vermittelst des Dra-theS oder Fadens keinen andern Punkt in seiner Gewalt hat alsdiesen, so sind alle übrigen Glieder, was sie sein sollen, todt, reinePendel, und folgen dem bloßen Gesetz der Schwere; eine vortreff-liche Eigenschaft, die man vergebens bei dem größten Theil unsrerTänzer sucht. Sehen Sie nur die P. an, fuhr er fort, wenn sie dieDaphne spielt, und sich, verfolgt vom Apoll, nach ihm umsteht; dieSeele sitzt ihr in den Wirbeln des Kreuzes, sie beugt sich als obsie brechen wollte, wie eine Najade ans der Schule Bernin's. SehenSie den jungen F. an, wenn er als Paris unter den drei Göttin-nen steht und der Venns den Apfel überreicht; die Seele sitzt ihmgar, es ist ein Schrecken zu sehen! im Ellenbogen. SolcheMißgriffe, setzte er abbrechend hinzu, sind unvermeidlich, seitdem wirvon dem Baum der Erkenntniß gegessen haben. Doch das Paradiesist verriegelt und der Cherub hinter uns; wir müssen die Reise umdie Welt machen und sehen, ob es vielleicht von hinten irgendwowieder offen ist.

Ich lachte. Allerdings, dachte ich, kann der Geist nicht irren,da, wo keiner vorhanden ist. Doch ich bemerkte, daß er noch mehrans dem Herzen hatte, und bat ihn fortzufahren.

Zudem, sprach er, haben diese Puppen den Vortheil, daß sieantigrav sind. Von der Trägheit der Materie, dieser dem Tanz ent-gegenstrebendsten aller Eigenschaften, wissen sie nichts, weil die Kraft,die sic in die Lüfte erhebt, größer ist als jene, die sie an die Erdefesselt. Was würde unsere gute G. darum geben, wenn sie sechzigPfnnd leichter wäre, oder ein Gewicht von dieser Größe ihr bei ih-ren Entrechats und Pirouetten zu Hülfe käme? Die Puppen brau-chen den Boden nur wie die Elfen, um ihn zu streifen und denSchwung der Glieder durch die augenblickliche Hemmung neu zubeleben; wir brauchen ihn, um darauf zu ruhen, und uns von derAnstrengung des Tanzes zu erholen: ein Moment, der eigentlich sel-

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