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3 (1859) Erzählungen; Robert Guiskard; Gedichte, Epigramme etc.; Anhang
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Die Verlobung in St. Domingo.

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Gefühlen bestürmt, sich nicht enthalten konnte zn weinen, bei derHand, nnd führte sic unter den Flüchen Babekans und des altenHoango aus dem Schlafzimmer fort.

Inzwischen waren Adelbert und Gottfried, Herrn StrötnlüsSöhne, schon nach Beendigung des ersten an den Fenstern gesoch-tenen Hanptkampfs auf Befehl des Vaters in das Zimmer ihresVetters Gustav geeilt, nnd waren glücklich genug gewesen, die beidenSchwarzen, die diesen bewachten, nach einem hartnäckigen Widerstandzn überwältigen. Der eine lag todt im Zimmer; der andere hattesich mit einer schweren Schußwunde bis auf den Corridor hinaus»geschleppt. Die Brüder, deren einer, der Aeltere, dabei selbst, ob-schon nur leicht, am Schenkel verwundet worden war, banden dentheuren lieben Vetter los: sie umarmten nnd küßten ihn und for-derten ihn jauchzend, indem sie ihm Gewehr und Waffen gaben,ans, ihnen nach dein vorderen Zimmer, in welchem, da der Siegentschieden, Herr Strömli wahrscheinlich Alles schon zum Rückzugauordne, zn folgen. Aber Vetter Gustav, halb im Bette anfgerichtet,drückte ihnen freundlich die Hand; im übrigen war er still nnd zer-streut, und statt die Pistolen, die sie ihm darreichten, zu ergreifen,hob er die Rechte nnd strich sich mit einem unaussprechlichen Aus-druck von Gram damit über die Stirn. Die Jünglinge, die sichLei ihm niedergcsetzt hatten, fragten: was ihm fehle? und schon, daer sie mit seinem Arm umschloß und sich mit dem Kopf schweigendan die Schulter des Jüngern lehnte, wollte Adelbert sich erheben,um ihn im Wahn, daß ihn eine Ohnmacht anwandle, einen TrunkWasser herbeiholen: als Toni, den Knaben Scppy auf dem Arm,an der Hand Herrn Strömli's in das Zimmer trat. Gustav wech-selte bei diesem Anblick die Farbe; er hielt sich, indem er anfstaud,als ob er umsinken wollte, an den Leibern der Freunde sest; nnd ehedie Jünglinge noch wußten was er mit dem Pistol, das er ihnenjetzt aus der Hand nahm, anfangcn wollte: drückte er dasselbe schon,